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Bild: David Ramsay Hay, „Mapping of Colour onto Musical Notes“, aus The Laws of Harmonious Colouring (1838). Quelle: Internet Archive / The Getty, via Public Domain Image Archive. Gemeinfrei.


And yet the progressive left remains entranced by a technology that makes all participants stupider, more cynical, and more dismissive: social media.

Adam Kotsko bei Substack unter dem schönen Titel Social media is a psyop to make the left stupid.

Ich bin schon nicht mehr bei Instagram (und habe in dem Zuge auch BlueSky gelöscht), weil das Ausmaß des eigenen Suchtverhaltens mich schnell die Notbremse treten ließ; es ist schockierend, entzieht sich – so lange die App verfügbar ist – jeglicher Willenskraft, die ich aufbringen könnte und funktioniert für mich ungefähr so, wie „Gelegenheitsrauchen“: gar nicht.

Was die wahlkämpfenden Menschen machen werden, ist mir im Grunde auch egal. Persönlich finde ich, dass, wer für einen Landtag kandidiert, sich auch eine Homepage leisten kann – vielleicht sogar mit einem Newsletter dran. Aber was weiß ich schon?

Ob mich die Social Media-Nutzung gemäß obigem Zitat „dümmer“ gemacht hat, weiß ich nicht, könnte es ja aber auch nicht beurteilen, wäre es so. Unerheblich bleibt einstweilen, ob „X“, ehemals „Twitter“, doch wieder gut ist: Dabei kann ich die Beobachtung John Grubers, wonach man dort interessante Posts sieht, durchaus nachvollziehen. „X“ scheint nach wie vor die Plattform für Politik zu sein, so wie ich BlueSky in popkultureller Hinsicht durchaus etwas abgewinnen konnte. Manuela Schwesig bringt dort ihr Mitgefühl für Bärbel Bas zum Ausdruck, Ferat Koçak gab dort auch irgendwas bekannt. Aber es sind eben nur interesting posts, Minimalinhalte, unterhaltsam und mundgerecht. Mehr nicht.