Kategorie: Allgemein

  • Verlinkt: Klarstellung: Wer hat die AfD wegen ihrer politischen Forderungen gewählt?

    Denn für die oben gezeigten Umfrageergebnisse wurde offenbar nicht gefragt: “Warum haben Sie die AfD gewählt?”, sondern “Was glauben Sie, warum Leute die AfD wählen?” Dass auf eine solche Frage, wo in der Fragestellung ja bereits implizit enthalten ist, dass die AfD wohl eine Protestpartei sei, rund 75 Prozent die Antwort geben “Denkzettel für andere Parteien”, ist ja keineswegs überraschend – schon eher, dass es nur 75 Prozent sind.

    Tja…

    Quelle: Klarstellung: Wer hat die AfD wegen ihrer politischen Forderungen gewählt? | Erbloggtes

  • Bünde im Nebel

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    Fediverse-Reaktionen
  • Verlinkt: sechs Software-Lösungen für bessere Debattenkultur im Netz

    Guter Überblick. Besonders Civil finde ich spannend; aber auch das, was der Economist macht.

    Wie können online konstruktive Debatten funktionieren?Im Folgenden werde ich sechs unterschiedliche Projekte vorstellen, die zeigen, dass sich trotz der genannten Ernüchterung zumindest auf Software-Ebene einiges getan hat und neue Lösungen entwickelt wurden, die allesamt versuchen, die Debattenkultur im Netz zu verbessern.

    Quelle: Sechs Software-Lösungen für bessere Debattenkultur im Netz – Netzpiloten.de

  • Bitte ruhiger kreischen und leiser in Panik verfallen. Danke. | Frank Stauss

    »Es stellt sich die Frage: Wer spricht eigentlich laut und deutlich für die andere Hälfte im Land? Wer unterstützt die, die keine Angst haben? Die sich immer noch oder gerade jetzt engagieren? Die nicht in jedem jungen Mann einen Vergewaltiger sehen? Die differenzieren. Und die sich wünschen, dass Deutschland diese Situation meistert, ohne die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte über Bord zu werfen?«

  • beste Podcasts – Winter ’15/’16

    Der freie Dezember und der Umstand, dass ich derzeit nicht mit dem Fahrrad, sondern öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahre, erlaubten mal wieder das verstärkte Belauschen von Podcasts.

    Da ich inzwischen besonders viele empfehlenswerte Ausstrahlungen abonniert habe, seien diese hiermit vorgestellt.

    Serial – die erste Serial-Staffel im vergangenen Jahr hat quasi im Alleingang einen Podcast-Hype entfacht.Mich hat die Kriminalgeschichte allerdings eher gelangweilt (wie es viele Krimis tun). Die aktuelle Staffel hingegen hat mich gepackt. Es geht um den U.S.-Soldaten Bowe Bergdahl, der sich fünf Jahre in Gefangenschaft der Taliban befand, 2014 befreit wurde und sich nach seiner Rückkehr verklagt wurde.

    PolitikumWDR 5 Politikum – ich sage gerne, dass sich die Haushaltsabgabe (ehemals GEZ) schon allein für das Politikum lohnt. Ob das nach der WDR-Programmreform, mit der die Sendung zwar wohl immer noch viermal die Woche läuft, jeweils aber zehn Minuten kürzer ist, noch gilt, bleibt abzuwarten. Nach wie vor behandelt das Politikum aber auch Themen abseits der zunehmend monothematischer werdenden Nachrichtenlage, ist witzig, kritisch und informativ.

    Der Lila Podcast -ein  feministischer Podcast von und mit Katrin Rönicke. Besonders angenehm im Vergleich zu einigen vergleichbaren Sendungen, weil nicht zu lang pro Folge und von guter Hörqualität (was mir immens wichtig ist).

    History of Philosophy Without Any Gaps – der Name ist Programm. Einer von wenigen Podcasts, den ich von Episode 1 ab vorwärts höre. Da es 245 Episoden gibt, habe ich einiges nachzuholen. Englischsprache Sendungen fordern mir eine Menge Konzentration ab. Schon für meinen Weg zur Arbeit sind sie meist nicht geeignet, sondern eher für zuhause, teilweise sogar zum einfach im Sessel sitzen und zuhören.

    Aufwachen! – hier reden  der berüchtigte Tilo Jung und Stefan Schulz kritisch über die Nachrichtenlage und Jungs Aufzeichnungen aus der Bundespressekonferenz. Stefan Schulz ist Soziologe und systemtheoretisch sehr bewandert, was für mich den Reiz dieser Sendung ausmacht.

     [Der Weisheit] – unter meinen Abonnements der thematisch offenste und zugleich unterhaltsamste. Drei Leute und (wann immer möglich) ein weiblicher Gast reden über Gott und die Welt.

    Breitband – Medien und digitale Kultur – Eine Stunde Netzkultur und Technologie. Guter Überblick, wenn man keine Lust mehr hat, zahllose Blogs und Twitterfeeds zum Thema zu verfolgen (so wie ich).

    Good Fortune – The Immoderate Stoic – ein Podcast, den ich im Zuge meines Interesses für stoische Philosophie abonniert habe. Angenehm weit weg von esoterisch angehauchter Lebenshilfe. Stattdessen viele Zitate aus den Klassikern.

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  • links am Freitag – 17.07.15

    Zum Urlaubsbeginn und weil ich im Zug gerade Zeit hatte, viel zu lesen hier mal wieder einige lesenswerte Verlinkungen. 

    Die systematische Selbsttäuschung beim Thema Gentechnik

    Ein Land, das aufgrund seiner Rohstoffarmut eigentlich technologie- und innovationsfreundlich sein müsste, hat in den letzten Jahrzehnten regelmäßig Schlüsseltechnologien verschlafen oder bewusst ungenutzt gelassen, von der Gentechnik bis hin zur Internet-Revolution. Seit wir 1984 die gentechnische Produktion von Humaninsulin aus Deutschland vertrieben haben, um das gleiche Insulin dann aus dem Ausland zu importieren, ist die Geschichte der Gentechnik in Deutschland eine tragische Geschichte aus bahnbrechenden wissenschaftlichen Entdeckungen einerseits und verpassten ökonomischen Chancen andererseits.

    ‘Anarchism could help to save the world’

    Yet much has changed to anarchism’s advantage. A more educated society is becoming ever less deferential and possibly less materialistic. Meanwhile, the failures of both state socialism in 1989 and global capitalism in 2008, and their glaring inability to deal with environmental degradation, demand that we question the way we live as never before. 

    Wie Europa wirklich entsteht 

    Die Inneneinrichtung Europas wird nicht mehr allein den Eliten überlassen. Im griechischen Referendum konnten wir einen ersten zaghaften Ansatz zur Formulierung einer Alternative erkennen. Und durch das Referendum erlebten wir erstmals eine Solidarisierung (und Polarisierung) der Menschen quer zu den europäischen Nationalstaaten

    Die harmonisierte Republik – Warum wir unbeweglich bleiben wollen

    Wir Deutschen sind satt. Der Mehrheit geht es gut und für die Minderheit, der es nicht gut geht, wird angemessen gesorgt. Das ist das Bild, auf das wir vertrauen sollen. Wir nehmen das an, denn Problematisierung hilft uns nicht, in unserer harmonisierten Umgebung. Wir Deutschen sind müde. Die rot-grünen Reformen haben uns viel Kraft gekostet, aber schaut, was für ein tolles Land wir geworden sind. Und Weltmeister! Warum machen es nicht einfach alle so, wie wir. Hallo ihr Griechen, nähert euch uns an, dann wird alles gut.