-
Am 4. November 1991 – vor fünfunddreißig Jahren – erschien „Loveless“ von My Bloody Valentine

-
Die 26. Anne Frank Kulturwochen starten:
ein buntes Novemberangebot erwarten die Gäste im Gerther Kulturrat. Die 26. Anne Frank Kulturwochen bieten mit unterschiedlichen Livekonzerten, intimen Lesungen und Theateraufführung wieder für jeden Geschmack etwas Besonderes. Gleich zu Beginn ein sehr ungewöhnliches Konzert mit Klavier, Sopranstimme und verschiedenen Klangkörpern…
-
Aus dem heutigen „Politico Berlin Playbook„:
Sollte es zum Beispiel zu einem Krieg mit Russland kommen, muss das deutsche Gesundheitssystem vorbereitet sein. Deshalb plant das Gesundheitsministerium ein neues Gesetz mit dem sperrigen Namen „Gesundheitssicherstellungsgesetz“. Erste Details hat gestern Staatssekretärin Katja Kohfeld verraten. Das Ministerium will eine Personalreserve von Ärzten aufbauen, die im Notfall einspringen kann.
-
Willkommen, Dortmund! Mit @dortmund gehört jetzt auch Dortmund zur transparent.ruhr-Familie. Die ersten Vorlagen aus Rat, Ausschüssen und Bezirksvertretungen stehen auf https://dortmund.transparent.ruhr, neue teilt der Account automatisch, jeweils mit einer kurzen Zusammenfassung.
Gibt es Bedarf an einem Newsletter für Dortmund? Dann sagt gern Bescheid. Ebenso, wenn etwas nicht stimmt oder fehlt.
#Dortmund #Kommunalpolitik #OpenData
-
Diese Leute können weder erklären, was „migrantisch“, noch was „Milieu“ bedeutet. Nicht einmal das Wort „Migrationshintergrund“ (Wikipedia: ein uneinheitlich definiertes soziodemographisches Merkmal) vermögen sie zu erklären. Es sind Zuschreibungen, die man ebenso durch „sieht ausländisch aus“ ersetzen könnte und wer sie verwendet, der ist Rassist. Gut, dass in der Bundespressekonferenz so insistierend nachgefragt wurde.
2. November 2026 – Bemerkenswerte Regierungspressekonferenz | Komplette BPK
-
Sehr gute Heuristik: Soll ich mit KI schreiben oder lass ich’s lieber sein?
-
Über die Jahre hat sich die politische Lesart der Geschichten Tolkiens von „Der Herr der Ringe“ bis zu „Der Hobbit“ um 180 Grad gedreht
Der Standard: Die Politisierung Tolkiens – Von Hippie-Fans zum Liebling der Rechten
-
Ein wie ich finde ganz gelungener Text mit besonderer Aktualität: Vollinklusion durch Social Media
-
Er blieb so vorgestützt, reglos starrte er aus seiner Schräge auf seine Hände, in denen das Blut arbeitete. »Soll einer sich selbst versäumen über einem Zweck«: sagte seine Stimme selbstwillig fragend zäh bis zum letzten Laut.
-
Während die Proteste in Frankreich die Schlagzeilen bestimmen, geht ein rassistischer Terrorakt im Land unter. Das befeuert die Gewalt.
Kommentar von Adefunmi Olanigan auf taz.de: Behalten Sie Pengo Bossio Wangi in Erinnerung!
-
Im Jahr 2025 beendeten 11 334 Menschen ihr Leben durch einen Suizid. Das waren 9,3 % mehr Fälle als im Vorjahr und 15,6 % mehr als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
-

Drei Blogbeiträge der jüngeren Vergangenheit, in denen ich von mir erzeugte Klänge vorstelle:
Meine Veröffentlichungen bei der Fediverse-Bandcamp-Variante Mirlo liegen hier.
Titelbild: Filippo Buonanni: Die „Harmonische Galerie“ im Palazzo Verospi in Rom, aus Gabinetto Armonico pieno d’istromenti sonori, 1722. Kupferstich. Quelle: Bibliothek der Universität Sevilla / Flickr Commons über das Public Domain Image Archive. Gemeinfrei.
-
Stefan Niggemeier stimme ich zu, wenn er schreibt:
Aber dass Journalisten Dinge veröffentlichen, von denen sie eigentlich nichts wissen sollten, ist nicht nur erlaubt, sondern oft genau das, was Journalismus ausmacht. Eben nicht nur Verlautbarungen zu veröffentlichen, die für die Öffentlichkeit sorgfältig kuratiert und geschönt wurden, sondern das, was wirklich passiert.
Gleichwohl ist die Causa Eralp/Der Spiegel ein Grenzfall. Deshalb wird sie ja auch breit diskutiert und deshalb fügt auch Niggemeier hinzu:
Der Spiegel rechtfertigt in seinem Artikel seine Veröffentlichung der internen Kommunikation ausführlich damit, dass es ein öffentliches Interesse an dieser Information gibt. Und schießt dabei über das Ziel hinaus.
Peinlich wird es, wenn in der Diskussion wieder einmal von Kampagnen und Manipulation die Rede ist. Das ist das Spiel, das stets alle Sympathisanten aller Parteien betreiben, wenn die Presse sich erlaubt, sich nicht einfach mit der guten Sache gemein zu machen. Es ist fast nicht mehr erklärbar, unter welchen Umständen es denn keine Kampagne wäre; der Vorwurf ist nicht falsifizierbar und geht daher fehl.
Für richtig halte ich hingegen, alle Inhaber politischer Macht strengster Beobachtung durch die Öffentlichkeit, die Medien, die Presse, meinetwegen auch die „vierte Gewalt“ zu unterwerfen. Das gilt für die Partei „Die Linke“ mit rund einem Viertel der Wählerstimmen in Berlin ebenso wie zum Beispiel für die Bundesregierung, den grünen Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg, oder die Fraktionen der Partei „Alternative für Deutschland“ in Bund und Ländern.
Schonung ist dabei unangebracht. Wer über Mittel verfügt, uns zu beherrschen oder meinetwegen zu „regieren“, der wird kontrolliert. Keinesfalls sollte irgendwer auf Händen ins Rote Rathaus oder wer weiß was für einen Regierungssitz getragen werden, von niemandem und schon gar nicht von der Presse.
Nachtrag / Update aus der heutigen Debattenrundschau des Perlentaucher:
„Journalisten sind keine Mikrofonhalter für die Mächtigen und keine Pressesprecher von Politikern. Ihre Aufgabe ist es, die Politik zu kontrollieren und wo nötig zu kritisieren. Das ist in einer Demokratie die Rolle der Medien: die einer unabhängigen Instanz, die gesellschaftliche Debatten führt und Informationen zutage fördert, auf deren Grundlage sich Menschen eine Meinung bilden können.“
Müller erwiderte der Spiegel habe gegen „journalismusethische Grundsätze“ verstoßen. Es gebe keinen Grund, „einen Menschen einer bereits als real erkannten und im Fall von Elif Eralp auch noch vom Landeskriminalamt Berlin beglaubigten Gefahr auszusetzen.“
-
Bitte machen! Ich möchte unbedingt wissen, wie es ausgeht (und hoffe, dass sie verliert):
Eralps Plan: Die Schuld auf die Medien zu schieben. Das sei das „Resultat einer vergifteten Debatte“. Deshalb will man nun gegen den Spiegel juristisch vorgehen und eine Beschwerde beim Deutschen Presserat einreichen.
-
Nun habe ich endlich begonnen, Log Off: Why Posting and Politics (Almost) Never Mix zu lesen. Vielversprechend schon in der Einleitung:
the idea that tech is political sometimes obscures the ways in which social media may be antipolitical.
[…]
Because it demobilizes and scatters the polity; it makes it much harder to come together, deliberate, and effect change in our communities.
Polity ist der unterschätzte Begriff gegenüber Policy: Politische Inhalte zu erfinden, zu benennen und Medien mit ihnen zu befüllen ist leicht: #followthescience, Bestaunen, was andere schon machen (wie die niederländische Radverkehrspolitik), Petitionen schreiben etc. Für sie zu mobilisieren ist die Herausforderung.
-
Aber dass Journalisten Dinge veröffentlichen, von denen sie eigentlich nichts wissen sollten, ist nicht nur erlaubt, sondern oft genau das, was Journalismus ausmacht. Eben nicht nur Verlautbarungen zu veröffentlichen, die für die Öffentlichkeit sorgfältig kuratiert und geschönt wurden, sondern das, was wirklich passiert.
[…]
Der Spiegel rechtfertigt in seinem Artikel seine Veröffentlichung der internen Kommunikation ausführlich damit, dass es ein öffentliches Interesse an dieser Information gibt. Und schießt dabei über das Ziel hinaus.

