Kurzmitteilungen

  • Heute gelernt: Der RBB hat ein „Heimatjournal“, natürlich mit dem Moderationsroboterzombie Ulli Zelle, und sie haben ihn in meinem Kiez aus dem Bulli geschmissen: „Ulli Zelle ist im Westfälischen Viertel unterwegs

    Wie verschnarcht, betulich und provinziell dieser Sender Berlin präsentiert, lässt mich jedes Mal aufs Neue fassungslos zurück.

  • Gelesen:  Vernor Vinge – A Fire Upon the Deep

    Gelesen: Vernor Vinge – A Fire Upon the Deep

    Ein interessanter Kontrast zu der Science Fiction von Ursula Le Guin, die ich zuvor gelesen habe.

    Während sie so wenig Aufwand wie nötig auf das World Building verwendet und anstelle dessen alles was sie hat in die Charaktere und die Geschichte investiert, stapelt Vernor Vinge Konzepte auf Konzepten und verfängt bei mir leider überhaupt nicht.

    (Gelesen auf Empfehlung von tor.com)

  • Mal lesen: Navid Kermani: „Entlang den Gräben“. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan

    Ein Plädoyer für Europa im Angesicht der blutigen Verwüstungen seiner Geschichte: Navid Kermani berichtet von einer Reise, die ihn von Köln bis nach Isfahan führte.

    via faz.net

  • Musik gekauft: Gewalt – Wir sind sicher (EP)

  • Gutes besser tun: Die Philosophie des effektiven Altruismus von SWR2 Wissen
    https://player.fm/1pTERJ #nowplaying

  • The Culture, a fictional interstellar utopian society from author Iain M. Banks is being adapted for television for the first time, to come to life exclusively on Prime Video

    Quelle. Verflixt nochmal, muss ich mir doch wieder den Amazon-Kram anschaffen.

  • verlinkt: Berlin und Japan

    Lukas Haffert beim Merkur über Orte als Symbole für Eliten und deren Kritik: Metropole des Populismus – Berlin als Totem der Elitenkritik:

    In den Partei- und Fraktionszentralen der Bonner Republik arbeiteten Parteisoldaten, die ein Leben in Bonn in Kauf nahmen, um Politik machen zu können. In den Partei- und Fraktionszentralen der Berliner Republik dagegen arbeiten Kosmopoliten, die Politik in Kauf nehmen, um in Berlin leben zu können.

    In dieser Hinsicht war die Bonner Republik in einer einzigartig günstigen Situation: Kein einziges führendes Medienhaus war in Bonn angesiedelt.


    Liberale Demokratien scheinen überall auf der Welt von innen infrage gestellt zu werden. Raji Steineck über die Lage in Japan: Verfassungsreform in Japan – Vorwärts in die autoritäre Vergangenheit?

    Am 5. Januar hat Japans Regie­rungs­chef Shinzō Abe in einer Pres­se­kon­fe­renz die Vorbe­rei­tung einer Verfas­sungs­re­form ganz oben auf die Agenda für dieses Jahr gesetzt. Im Zentrum steht die Ände­rung des Arti­kels 9, in dem Japan dem Krieg als Mittel der Politik grund­sätz­lich entsagt.


  • Was Christian Ihle sagt: „Es sind herrliche Zeiten für den deutschen Noise-Rock.“

  • Gelesen: Stefan Zweig – Magellan

    Gelesen: Stefan Zweig – Magellan

    „Der Mann und die Tat“ lautet der Untertitel dieses Biographieromans und ähnlich pathetisch schildert Stefan Zweig den Seefahrer. Unzählige Male wird dem Leser von dessen Entschlossenheit und Nüchternheit vorgeschwärmt. Die Schilderung der Weltumseglung wird – sicher weit über die Quellenlage hinaus – mit zahllosen Details ausgeschmückt. Aber die Geschichte ist eben auch schon für sich genommen schon außerordentlich spannend. Und wenn es um die Entbehrungen der Seefahrer, den Hunger, die Konflikte zwischen Spaniern und Portugiesen an Bord, das wochenlange Überwintern in irgendeiner südamerikanischen Bucht, die Ungewissheit geht, zahlt sich Zweigs Stil tatsächlich aus.