Autor: Wolf

  • Björk

    Gerade stellte ich fest, dass ich nur (noch) Debut und Homogenic digital besitze. Da muss ich mal die CD-Stapel durchforsten, denn mindestens die Post besaß ich auch bereits.

    In jedem Fall muss die Björk-Sammlung in diesem Jahr vervollständigt werden. Gibt’s schließlich auch alles bei Bandcamp. Die Sachen nach Vespertine habe ich aufgrund vermeintlicher Seltsamkeit zudem sträflich ignoriert. Das gilt es zu korrigieren.

    ErscheinungsjahrAlbumtitel
    1993Debut
    1995Post
    1997Homogenic
    2001Vespertine
    2004Medúlla
    2007Volta
    2011Biophilia
    2015Vulnicura
    2017Utopia
    2022Fossora
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  • Gesehen: ’Weapons’ von Zach Cregger

    Was mich reitet, immer mal wieder Horrorfilme zu schauen, bleibt rätselhaft. Weapons hat Jumpscares, interessante Wechsel der Erzählperspektive, gelegentlichen Humor, ein The Shining-Zitat, Josh Brolin und ein Finale mit dermaßen viel irrem Geschrei, dass man gar nicht mehr wusste, wohin mit sich.

    Es gibt in einer bestimmten Szene einen coolen Song mit einem seltsamen Vocal-Sample, daher muss ich jetzt auch noch in den Soundtrack hineinhören. Nichts bleibt einem erspart …


    Titelbild: William Baillie-Grohman, 1913. Aus Sport in Art

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  • keine Mehrheit

    Petitionen bringen nichts:

    Die Petition für einen Untersuchungsausschuss, die von der Lübecker Initiative Hafenstraße ’96 auf den Weg gebracht und von 10.000 Menschen unterzeichnet wurde, findet im Landtag keine Mehrheit.

    taz.de: Mord verjährt nicht

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  • Wie oft man das wohl noch erklären muss

    Seit den 1980er Jahren ist die Beteiligung der Beschäftigten an den Gewinnen aus der Produktivität und Rentabilität der Unternehmen verschwunden.

    taz: „Das System ist gekippt“

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  • die eigene macht so gross

    Der einflussreiche Community Organizer Saul Alinsky betonte stets, dass die eigene Macht so groß sei, wie die Gegenseite glaubt, dass sie sei.

    Aus: Die Aufgabe der Demokraten. Plädoyer für eine Massenbewegung gegen Trump von David Brooks. Erschienen in Blätter Januar 2026.

    Die Annahme ist schlüssig, denn schließlich ist Macht nicht real fassbar oder gar messbar. Und darum ist die Selbstverharmlosung der Petitiönchen- und § 24 Gemeindeordnung-Anregungsschreiber nicht nur so nutzlos, sondern vor allem schädlich.

    Sie würden in ihrer Gefolgschaft und Staatsgläubigkeit selbst noch Gremien ihre Eingaben schicken, in denen der Autoritarismus längst die Mehrheit errungen hat.


    Titelbild: „Scientific Researches! — New Discoveries in Pneumaticks! — or, an Experimental Lecture on the Powers of Air. James Gillray, 1802.

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  • Musik gekauft: Honora von Flea

    Es ist ein Kuriosum, wie die einzelnen Instrumentalisten der Red Hot Chili Peppers so gut sind, während die Band in meinen Ohren seit jeher seit Under The Bridge komplett uninteressant klingt.

    Schon seit Jahren macht John Frusciante interessante Soloalben. Heute stieß ich auf eine aktuelle Veröffentlichung des Bassisten Flea unter Beteiligung von Thom Yorke (sonst wäre sie mir wohl nicht aufgefallen). Das – ebenso wie die andere Vorabsingle A Plea – klingt sehr jazzig, virtuos, spielfreudig und cool:

    Das Album Honora habe ich umgehend bei Bandcamp vorab erworben. Es erscheint am 27. März; das wird dann ein schöner Start in den Frühling.

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  • Es gibt keine Generationen

    Viel wichtiger ist, wie alt jemand ist:

    Wenn man von Generationen spricht, müsste dies statistisch überprüfbar sein: Ich muss die Einstellung von Menschen durch ihr Geburtsjahr erklären können, unabhängig davon, wann ich sie frage und wie alt sie sind.

    [..]

    Das Problem ist, dass sich dies nicht dadurch erklären lässt, wann jemand geboren wurde, sondern durch Alterseffekte.

    srf.ch: «Das Generationenkonzept ist wissenschaftlich nicht haltbar»

    Darum mögen Konzepte wie „Xennialsgemeinschaftsstiftend wirken, haben aber keine Bedeutung.

    Viel wichtiger ist es, sich zu vergegenwärtigen, wie alt dieses Land ist und wie alt seine Regionen sind – zumal die, die in diesem Jahr wählen werden.

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  • Bestellt: ‚Schreiben nach KI‘

    Was ist Schreiben nach KI? Die Dichternnnie schauen, gewohnheitsgemäß, genauer hin. Dichtung muss, entgegen romantischer Vorbehalte, noch keine besondere Haltung gegenüber Technologien des Schreibens haben, außer gegenüber jenen, die ihren Nutzen für die Zwecke der Dichtung betreffen – und die sind weiterhin offen. In der gegenwärtigen Umbruchszeit – nach der Einführung großer Sprachmodelle, vor ihrem lebensweltlichem Normalwerden – versammelt der von Ann Cotten und Hannes Bajohr herausgegebene Band Schreiben nach KI Stimmen, die den schreibmedialen Schwellenmoment reflektieren, an dem wir uns befinden.

    Via Hannes Bajohr | Zur Verlagswebsite

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  • Jetzt kam die Mail zum Security incident von Interrail

    Although our investigation is still ongoing, our early review indicates that your personal data has been accessed, which may include: 

    • Identity information: first name, last name, date of birth, gender; 
    • Contact information: email address, home address, telephone number, if provided; 
    • Passport information: passport number, country of issue and expiration date (not including copies of the documents).

    Das – insbesondere der Zugang zu den Passdaten – ermöglicht Gezieltes „Spear Phishing“ und Social Engineering, Identitätsdiebstahl, Vertragsbetrug, Missbrauch der Passdaten, SIM-Swapping.

    Was ich nun tue oder erwäge: Täglich die Konten im Blick behalten, einen neuen Reisepass beantragen und den alten als ungültig markieren lassen, eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Internetwache erstatten und ggf. auch SCHUFA und Auskunfteien abfragen bzw. benachrichtigen.


    Eurail discloses data breach, unknown number of customers affected

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  • Gern geschaut: ‚Bowie – Der letzte Akt‘ bei Arte

    In seinem Dokumentarfilm zeichnet der britische Filmemacher Jonathan Stiasny das letzte kreative Kapitel eines der innovativsten Künstler der Musikgeschichte nach – zehn Jahre nach David Bowies Tod. „Bowie – Der letzte Akt“ zeigt den Jahrhundertkünstler, wie man ihn selten gesehen hat: verletzlich, witzig und absolut kompromisslos.

    Verfügbar bis zum 15/04/2026

    Mein Lieblingsalbum von Bowie ist Earthling. Da war ich 17, wir schauten permanent Musikfernsehen und Little Wonder war extrem cool und neu; irgendwo zwischen Nine Inch Nails und Radiohead.

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