Wolf Witte

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Politik der Öffentlichkeit zuführen | Komplexität abschichten | Ambient, Drone & Noise

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35 Folgende

Schlagwort: Verkehrspolitik

  • disappearing traffic

    Ein Teil des Verkehrs auf der Herner Straße ist einfach verschwunden – ein Phänomen, das Verkehrsforschern als »disappearing traffic« bestens bekannt ist

    Herner Straße: Ist Tempo 30 langsamer?

    Fediverse-Reaktionen
  • prkdrck

    Seit fast einem Jahr gibt es ihn: Den extrabreiten Fahrradweg auf der Essener Straße zwischen Wattenscheid und Bochum-Goldhamme – zweieinhalb Meter breit und acht Kilometer lang. Wo zuvor noch die Autos auf der rechten Seite der Straße geparkt haben, fahren heute Velos. Der Parkdruck für Anwohner sei dementsprechend groß, sagt Hans-Josef Winkler …

    waz.de: Parken neben XXL-Radweg? „Müssen auch was für Fußgänger tun“

    Sinnfrei ist hier die Verwendung des Wortes „dementsprechend“. Denn der „Parkdruck“ entspricht nicht der Länge oder der Breite eines Radweges, sondern lediglich dem KFZ-Aufkommen.

  • Aufenthaltsqualität

    Weniger Parkplätze, dafür mehr Aufenthaltsqualität durch mehr Grün und Bänke

    Weniger Parkplätze sorgen an sich schon für mehr Aufenthaltsqualität, liebe WAZ. Grün und Bänke sind natürlich auch schön.

  • Fußgänger und Radfahrer

    Auch in Bozen fällt auf, was bereits in Gent sowie (natürlich) in diversen niederländischen Orten auffiel: Auch in sog. Fußgängerzonen kann Fahrrad gefahren werden, ohne dass auch nur irgendwer mit der Wimper zuckt. Die klingeln sogar!

    Anders in meiner Heimatstadt Bünde, in deren zwei sog. Fußgängerzonen (allein das Wort schon …) das Radfahren entweder untersagt, oder in einer erlaubt ist für Schüler (ich kriege es nicht mehr auf die Reihe) und wo die Neue Westfälische gerne über eine mögliche Aufhebung des selbigen berichtet; gerne, weil das Thema garantiert zu zahlreichen Kommentaren, Shares und Leserbriefen führt. Die Leute hassen das Thema und befürchten offenbar Massenkaramboulagen, Tote und Verletzte.

    Auch viele Fußgänger, so mein Eindruck, sind mit einer ausgeprägten Autofahrermentalität unterwegs – gerade, wenn es um sog. Fußgängerzonen geht, die man ja nur dank nahegelegener Parkplätze erreichen kann. Dass sich jemand die Freiheit nimmt, einfach so Fahrrad zu fahren und zwar auch noch in einer Straße, in der sie selbst mit ihrem Kraftfahrzeug gar nicht fahren dürften, ist für sie ein Affront sondergleichen. Eine Anmaßung, die umgehend unterbunden werden muss.

  • Car-Free-Cities

    Many of the cities that pioneered reducing car use — like Copenhagen in the 1970s — are rated today as some of the best places to live in the world.

    (Viele der Städte, die bei der Reduzierung des Autoverkehrs Pionierarbeit geleistet haben – wie Kopenhagen in den 1970er Jahren – zählen heute zu den lebenswertesten Orten der Welt.)

    People Hate the Idea of Car-Free Cities—Until They Live in One

  • Unfall auf Bochumer Königsallee: Radfahrer in Lebensgefahr

    An der Stelle (Königsallee/Berneckerstr.) fahre ich auf dem Heimweg von der Arbeit auch immer lang. Gestern war ich vielleicht eine halbe Stunde vorher dort, wo der Radfahrer stand, der nun in Lebensgefahr schwebt. Ich hoffe, er schafft es. Unfall auf Bochumer Königsallee: Radfahrer in Lebensgefahr

  • Car-Free-Cities

    Many of the cities that pioneered reducing car use—like Copenhagen in the 1970s—are rated today as some of the best places to live in the world.

    People Hate the Idea of Car-Free Cities—Until They Live in One

  • „How the Germans refuse to solve Street Design“

    ​How the Dutch SOLVED Street Design: Ich huldige den Niederländern für ihre Verkehrspolitik so gerne wie jeder andere Mensch, aber was mich inzwischen zwar nicht auf-, aber immerhin anregt, ist der alleinige Fokus auf das Umsetzen, die Verwaltung. Was das außer Acht lässt, ist die politische Entscheidung, die ja auch mal gefallen sein muss

    Da die Ingenieursleistung prinzipiell jedem Land zur Verfügung steht, wäre die interessantere Frage, warum andere Regierungen, etwa die bundesdeutsche, diese eben nicht anwenden.

  • Abschnitt der Weitmarer Str. wird zur Fahrradstraße

    Blick von der Kohlenstraße in die Weitmarer Str.
    Frische Bemalung.
    Bliebe die Straße KfZ-frei, wäre das evtl. sogar gelungen.
    Immerhin: Fährt man geradeaus in den Weg Richtung Knoopstr. hat man in Zukunft anscheinend Vorfahrt.
    Diese Bemalung auf dem Weg lässt nicht erwarten, dass der Straßenbelag jemals erneuert wird.
    Gemeint ist diese Piste hier.

    Die Weitmarer Straße gilt als eine jener „ruhigen Nebenstraßen“, auf die Radfahrer nach dem Willen mancher Kommunalpolitiker ausweichen sollen, um länger für ihre Wege zu brauchen und den Kraftverkehr auf der Hattinger nicht zu stören. Nach ein paar Wochen Bautätigkeit wurde ein Teil der Straße nun zu jener oben abgebildeten „Fahrradstraße“.

  • Leitbild Mobilität der Stadt Bochum

    Interessant, auch weil ich heute erstmals mit dem Fahrrad in Bochum gefahren bin (eigentlich ganz ok, zumindest für die paar Meter): Es gibt ein Leitbild Mobilität der Stadt Bochum (PDF). Darin heißt es:

    Zurzeit liegt der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) in Bochum bei 56%. [..] Bis 2030 könnte der Anteil des MIV auf 40 bis 45 % sinken. [..] Ein Anteil von 40 bis 45% des MIV an allen Wegen ist zwar höher als der Modal Split, den andere deutsche Großstädte bereits heute haben. Er ist allerdings an dem höheren Ausgangsniveau in Bochum zu messen.

    56 Prozent motorisierter Individualverkehr erschien mir absurd wenig, ist gemäß des letzten zitierten Satzes aber wohl viel. Eine Reduktion auf 40 bis 45 Prozent erscheint mir wiederum etwas unambitioniert, aber wahrscheinlich realistisch.

    Die Bochumer Grünen kündigen ihre Zustimmung an: „Das Leitbild Mobilität geht klar in die richtige Richtung. Es zielt auf die Stärkung von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr ab. Von uns aus steht einem positiven Votum in den Ausschüssen und im Rat nichts mehr im Weg“, erklärt Sebastian Pewny, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion.

    Bemerkenswert auch: „Die Stadt Bochum ist seit 2016 Mitglied der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte).„