I have seen into the future
Everyone is slightly older
Microblogging
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Am 4. November 1991 – vor fünfunddreißig Jahren – erschien „Loveless“ von My Bloody Valentine

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Das schwache Denken üben
„Wir sollten uns im »schwachen Denken« üben.“ Ein Gedanke aus dem Büchlein Zehn Regeln für Demokratie-Retter von Jürgen Wiebicke, der mich sehr anspricht. Damit greift er einen Begriff von Gianni Vattimo auf:
„Fünfhundert Jahre nach Thomas Morus‘ „Utopia“ mögen wir zwar noch den nostalgischen Wunsch nach einem großen Wurf haben, aber die Erfahrung des Zerschellens von großen Erzählungen ist für uns postmoderne Menschen die intensivere.“
Das „starke Denken“ gehöre der Vergangenheit an. Schließlich seien „die starken Denker von heute, die Identitären und Islamisten ja gerade das Problem“.
Bequem ist das schwache Denken indes nicht:
Jeder sollte sich daher in regelmäßigen Abständen die Kontrollfrage stellen, wann man zuletzt eine alte Überzeugung aufgegeben hat. Wer sich womöglich gar für seinen Meinungsstolz rühmt, hat die Tugend des schwachen Denkens nicht begriffen.
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Sometimes a book comes along that completely knocks you off your feet. A perfect example is A Fire Upon the Deep, by Vernor Vinge. It takes all the tropes of space opera, but grounds them in interesting speculations about physics. It is a war story, but told from the viewpoint of refugees fleeing that conflict. It is a heroic quest, but set in a far future society that travels between stars. It pushes all the emotional buttons, and keeps you on the edge of your seat right up to the last page.
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Verlinkt: How to be a Stoic
The first line of Epictetus’ manual of ethical advice, the Enchiridion—“Some things are in our control and others not”—made me feel that a weight was being lifted off my chest. For Epictetus, the only thing we can totally control, and therefore the only thing we should ever worry about, is our own judgment about what is good.
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Wo sind die guten Reden?
Nachdem gerade die unselige Höcke-Rede breit diskutiert wurde, frage ich mich nicht zum ersten Mal, wo eigentlich die guten, die herausragenden Reden und Redner der liberalen Demokratie geblieben sind. Mir fallen jedenfalls kaum welche ein*. Liegt das daran, dass die Protagonisten wissen, dass ohnehin kaum jemand zuhört? Daran, dass man mit Interviews und Social Media-Häppchen mehr Kontrolle und mehr Wirkung entfaltet? Kriege ich die bemerkenswerten Gauck/Merkel/Gabriel-Reden einfach nicht mit? Ist durch den Grußwort/Rede-beim-XY-Verband-Alltag die Redekunst verkümmert? Oder gab es die in Wirklichkeit nie und ich idealisiere nur eine „gute alte Zeit“?
*Beispiele, die mir einfallen sind natürlich die uralte Ruck-Rede, Navid Kermani vor dem Deutschen Bundestag und Sigmar Gabriels Bewerbungsrede vor dem Dresdner Parteitag 2009 („Auch mal dahin gehen, wo’s stinkt“). Wobei die letztgenannte Rede sich um kaum mehr als die sozialdemokratische Binnensicht dreht. Aber sie war sehr gut, ich war dabei.
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last.fm 2016
In 2016 gehörte (und auf meinem last.fm-Profil protokollierte) Musik. Zu den älteren musikalischen Jahresabschlüssen geht es hier.
1 Die Heiterkeit 213 2 Radiohead 199 3 Sonic Youth 181 4 Charles Mingus 99 5 Tortoise 98 6 feedtime 73 7 Liars 70 8 Jóhann Jóhannsson 61 9 L’Orange 60 10 Sun Ra 55 11 Ja, Panik 39 12 L’Orange & Mr. Lif 35 13 The Beatles 35 14 Ugly Heroes 34 15 Mulatu Astatke 33 16 Shabazz Palaces 33 17 Wire 33 18 Parquet Courts 32 19 Deerhoof 31 20 Le Sun Ra & his Arkestra 31 21 PJ Harvey 31 22 Pig Destroyer 29 23 Vaz 28 24 The Sea and Cake 27 25 Future of the Left 26 26 Thelonious Monk 26 27 David Bowie 24 28 Lightning Bolt 24 29 The Specials 24 30 Adrian Younge 23 31 Diamond District 23 32 Grandaddy 23 33 Kendrick Lamar 23 34 Radio Birdman 23 35 Wolf Parade 23 36 Georgia Anne Muldrow 22 37 Autechre 21 38 Matthew Halsall & The Gondwana Orchestra 21 39 Red Pill 21 40 Yo La Tengo 21 41 Earthen Sea 20 42 Micachu 20 43 Mr. Lif 20 44 The Beta Band 20 45 Do Make Say Think 19 46 L’Orange & Stik Figa 19 47 Messer 19 48 Flying Lotus 17 49 Isotope 217 17 50 Belong 16 Top 20 Songs
Radiohead — Decks Dark 14 Die Heiterkeit — Die Kälte 14 Die Heiterkeit — Betrüge mich gut 13 Die Heiterkeit — Dunkelheit wird niemals 13 Die Heiterkeit — Große Namen 13 Die Heiterkeit — Im Zwiespalt 13 Die Heiterkeit — Panama City 13 Die Heiterkeit — Pop & Tod 13 Radiohead — Desert Island Disk 12 Die Heiterkeit — Haus außerhalb 12 Die Heiterkeit — Vergessen 12 Die Heiterkeit — Heller Morgen 11 Radiohead — Separator 11 Die Heiterkeit — The End 11 Die Heiterkeit — Weiße Elster 11 Die Heiterkeit — Dünnes Eis 10 Die Heiterkeit — Schlechte Vibes im Universum 10 Radiohead — Burn the Witch 9 Radiohead — Ful Stop 9 Radiohead — Identikit 9 -
Musik gekauft: Arrival (Original Motion Picture Soundtrack)
Arrival ist gut, aber die zugrundeliegende Kurzgeschichte Story of your Life von Ted Chiang finde ich besser. Das Dilemma natürlich: Da ich die Geschichte schon kannte, konnte mich der Plot-Twist nicht mehr überraschen. Dennoch fand ich deren persönlichere und reduziertere Version wesentlich bewegender.Neben vielem anderen gefiel mir an Arrival aber die Musik von Jóhann Jóhannsson. So dass ich heute erstmal seit fast schon immer einen Soundtrack erwarb.
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Verlinkt: Die Sehnsucht nach einer Leitkultur – Was CDU und CSU von der Diskussion über Leitbilder in Organisationen lernen könnten
Man mag „Multikulti“ gut oder schlecht finden – faktisch kommt es in Demokratien fast zwangsläufig zur Ausbildung sehr unterschiedlicher Kulturen.
Via Sozialtheoristen




