Kategorie: Bücher
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Read more ›: Gelesen: „Plurality“
⿻ „The Future of Collaborative Technology and Democracy„, verfasst von E. Glen Weyl, Audrey Tang and the Plurality Community – ein Buch, welches als Github-Repo entworfen wurde (vermutlich stark vereinfacht und in meinen eigenen Worten ausgedrückt), mit allen Stärken und Schwächen, die so eine Produktionsweise haben muss: Es ist lang, oder weniger schonend ausgedrückt: Es hört.…
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Read more ›: Gelesen: Spaltungslinien von Philip Manow
Europas Parteiensystem und die Dekonsolidierung des Nationalstaats nimmt Philip Manow dem vollständigen Titel zufolge mit seinem jüngsten Buch Spaltungslinien in den Blick. Das Buch ist Politikwissenschaft im besten Sinne und weist, soweit ich das beurteilen kann, Empirie von hoher Qualität auf, wie man sie selten antrifft. Die These ist anspruchsvoll und wird dicht entfaltet. Im…
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Read more ›: Gelesen: William Gibson – Count Zero
Die Fortsetzung von Neuromancer ließ mich etwas ratlos zurück. Zwar wird der Vorgänger nicht nacherzählt, aber auch Count Zero lässt seine Geschichte auf einen Deus Ex Machina-Moment hinauslaufen, bis zu dem hier zwar viel erzählt wird, aber wenig Interessantes passiert. Menschen suchen Dinge und finden auf der Suche etwas anderes. Ich bin gespannt auf den…
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Read more ›: The Debate on the Constitution
Der Text 1776 oder die Vereinigten Staaten als Avantgarde von Winfried Thaa in den aktuellen Blättern verstärkte einen Eindruck, den ich in der Vergangenheit schon mal gelegentlich hatte: dass es lohnenswert sei, sich mit der amerikanischen Verfassungstradition auseinanderzusetzen, beispielsweise den sogenannten Federalist Papers. Ich verstehe mich und äußere mich gerne als Kritiker des repräsentativen Moments…
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Read more ›: Gelesen: Arne Semsrott – Gegenmacht
Gerade hat die Koalition ihr Reformpaket beschlossen, welches unter anderem die Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes umfasst (während die Öffentlichkeit über das Krankschreiben diskutiert). Das betrifft die von Arne Semsrott geleitete Plattform FragDenStaat unmittelbar: Bisher wurden über FragDenStaat rund 330.000 IFG-Anfragen von mehr als 100.000 Menschen gestellt. Die Regierung will dieses Recht auf Informationsfreiheit jetzt abschaffen. Der…
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Read more ›: Gelesen: William Gibson – Neuromancer
Die Sprawl-Trilogie hatte ich in deutscher Übersetzung in einer Auflage, die ich hier zumindest nicht wiedererkenne, möglicherweise von Goldmann. Ich verschenkte sie irgendwann in den Nullerjahren innerhalb der Verwandtschaft. Unnötig viel Zeit verging, bis ich sie endlich erneut und im Original zu lesen begonnen habe. Nicht nur handelt es sich bei dem ersten Band Neuromancer…
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Read more ›: Gelesen: ‚The Soul of a New Machine‘ von Tracy Kidder
Gelesen wegen dieses Zitats von Dan Cohen, gefunden bei Kottke: A half-century after it was published, The Soul of a New Machine does a better job challenging AI hype than most current criticism. Das stimmt insofern, als künstliche Intelligenz viel näher an der normal technology ist, als der Hype – und die Kritik – vermuten lassen. Computer…
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Read more ›: Plurality 1
Beim Lesen der ersten Kapitel von Plurality stoße ich auf ein wiederkehrendes Motiv: Autokratien seien viel aktiver darin, moderne Technologie zu entwickeln und einzusetzen, als Demokratien. Die Autorinnen und Autoren werden nicht müde, das zu betonen. Technologie sei in den demokratischen Gesellschaften eher verdächtig, gefährlich und abzulehnen. Schließlich dient sie der Überwachung und Kontrolle. Vernachlässigt…
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Read more ›: Gelesen: Irrungen Wirrungen von Theodor Fontane
Eine Liebesbeziehung, die an Standesgrenzen scheitert, das klingt nach einem abgegriffenen Motiv und war auch schon zum Zeitpunkt des Erscheinens nicht mehr neu. Irrungen Wirrungen wagte jedoch die unbefangene Darstellung des Liebesverhältnisses zwischen einem Adligen und einer kleinen Plätterin und rief beachtlichen Unmut hervor: Selbst einer der Mitinhaber der Vossischen Zeitung äußerte der Schriftleitung gegenüber:…
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Read more ›: Gelesen: Jörg Baberowski – Am Volk vorbei
Zur Krise der liberalen Demokratie legt der offenbar als kontrovers geltende Professor für die Geschichte Osteuropas, Jörg Baberowski, ein kluges Essay vor, das im Kern Repräsentation und Populismus als Leitunterscheidung gegenüberstellt. Das war mir neu und daher eingängig und bettet den stets unklaren Begriff des Populismus anschlussfähig ein. Im Kern sei es Elitenkritik, wenn nicht…