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Kunst in Duisburg: das MKM
Sagen wir es so, das Museum Küppersmühle vertraut auf die Wirkung des wahrhaft imposanten Gebäudes und die Intelligenz seiner Besucherinnen und Besucher, die sich in den weitläufigen Etagen schon irgendwie zurechtfinden werden. Die ständige Sammlung ist toll und zuviel für einen Besuch, wenn, wie in meinen Fall, nach anderthalb Stunden die Konzentration und Aufnahmefähigkeit nachlässt. …
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Gelesen: ‚Korrektur‘ von Thomas Bernhard
Endlich wieder ein Bernhard, erneut obsessiver Bewusstseinsstrom über 300 Seiten, fordernd, zermürbend, bereichernd. Interessant an der Gesamtausgabe sind auch die Anmerkungen zur Textgestaltung wie S. 76: Im mit »Diese Studie, […]« (Z. 26) beginnenden Satz ist nach »[…] Studie in ihr Geistesgegenteil verkehrt habe, […]« (S. 77, Z. 7) vor »verbrennen« ein »sie« einzufügen. Vorweg…
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ge-blätter-t
In den aktuellen Blättern für deutsche und internationale Politik fantasiert Jürgen Trittin von einem „demokratischen Kapitalismus“, so als wäre das eine selbstvertändliche, stehende Wendung und kein blühender Unsinn. Es ist ein wenig verstörend, dass Parteipolitikerinnen und -politiker keine interessanten Gedanken formulieren zu können scheinen; das war schon bei Franziska Brantners Mitte-Rechts-Bewerbungsschrift Für einen neuen Liberalismus…
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Björk – fossora
Das bislang letzte Studioalbum von Björk, womit diese Reihe, in der ich an jedem Monatsersten ein Björk-Album erwarb, endet. Sie wird fortgesetzt, soviel steht fest, mit Éliane Radigue. fossora by Björk
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so als ob es anders sein könnte
Man kann die „Realität der Massenmedien“ deshalb nicht begreifen, wenn man ihre Aufgabe in der Bereitstellung zutreffender Informationen über die Welt sieht, und daran ihr Versagen, ihre Realitätsverzerrung, ihre Meinungsmanipulation mißt – so als ob es anders sein könnte. Luhmann, Niklas: Die Realität der Massenmedien. 2., erweiterte Auflage. Opladen: Westdeutscher Verlag 1996, S. 173 f.
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Gelesen: ‚Mona Lisa Overdrive‘ von William Gibson
Teil drei der Neuromancer-Trilogie und auch dieser begeistert mich nun nicht gerade. Sicher, Gibson kann mit wenigen Pinselstrichen Figuren zeichnen, erklären, was sie wollen oder wie ihnen geschieht, das gelingt ihm alles sogar geradezu meisterhaft. Aber worum geht es eigentlich? Und warum gibt es so wenig Neuromancer, Cyberspace und Co.? Count Zero | Neuromancer
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Das Haushofer-Gesamtwerk lesen I
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Gelesen: „Plurality“
⿻ „The Future of Collaborative Technology and Democracy„, verfasst von E. Glen Weyl, Audrey Tang and the Plurality Community – ein Buch, welches als Github-Repo entworfen wurde (vermutlich stark vereinfacht und in meinen eigenen Worten ausgedrückt), mit allen Stärken und Schwächen, die so eine Produktionsweise haben muss: Es ist lang, oder weniger schonend ausgedrückt: Es hört.…
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Aus Luhmanns „Realität der Massenmedien“
Man kann ja die Grenzen (und damit die Einheit) einer Handlung oder eines Handelnden weder sehen noch hören. [..] Das macht zugleich die Funktion der Massenmedien in ihrem Beitrag zur kulturellen Institutionalisierung des Handelns verständlich Und weiter: Im gleichen Zuge wird das Interesse an Personen reproduziert. [..] Gerade in Zeiten, die ihre Zukunft als abhängig…
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Le Guin über Tiptree Jr.
Excellent writers (James Tiptree Jr. among them) have said that they see the action of the story as they write it, exactly like a film, so their use of the present tense is a kind of imaginary eyewitness reporting. Die große Ursula K. Le Guin über James Tiptree Jr. in Steering The Craft. Tiptree war…