Wolf Witte

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@wolfwitte@wolfwitte.de

Politik der Öffentlichkeit zuführen | Komplexität abschichten | Ambient, Drone & Noise

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49 Folgende

Microblogging

  • Am 4. November 1991 – vor fünfunddreißig Jahren – erschien „Loveless“ von My Bloody Valentine

  • Die 26. Anne Frank Kulturwochen starten:

    ein buntes Novemberangebot erwarten die Gäste im Gerther Kulturrat. Die 26. Anne Frank Kulturwochen bieten mit unterschiedlichen Livekonzerten, intimen Lesungen und Theateraufführung wieder für jeden Geschmack etwas Besonderes. Gleich zu Beginn ein sehr ungewöhnliches Konzert mit Klavier, Sopranstimme und verschiedenen Klangkörpern…

alles Kurze →

  • Verlinkt: Analyse der Plenar-Protokolle des deutschen Bundestages

    Schon das „methodische Geplänkel“ ist spektakulär gut:

    In über 77 Jahren Plenarsitzungen sind unfassbar viele Daten angefallen. Dementsprechend gibt es sehr viel zu erzählen. In diesem ersten Teil geht es um viel methodisches Geplänkel und einen Einblick in die Anzahl und Dauer der Sitzungen. Im zweiten Teil geht es um Zwischenrufe, Redebeiträge und SprecherInnen.

    Hier gehts zum Blogpost, hier zum Webinterface. Wie ich schon schrieb: einfach mal bewundern, wie jemand mit Daten umgeht, der sich wirklich darauf versteht.

  • new standards are emerging

    Für die Wiedervorlage – aus Ole Reißmanns ausgezeichnetem Newsletter / THEFUTURE / The Models Outrun the Tinkerers:

    New standards are emerging, and I’ve started collecting them. Very much work in progress. Featuring the News Atom by Sannuta Raghu, Audience Data Commons by the News Product Alliance, Content Telemetry Standard by Alex Springer, Story Object Model, and more.

  • Gelesen: ‚The Peripheral‘ von William Gibson

    Vielleicht fühlte es sich so an, in den Achtzigerjahren Neuromancer zu lesen. Ich habe jedenfalls wirklich lange gebraucht, um zu verstehen, worum es hier geht, welche Fraktionen es gibt, welche Interessen die haben und welche Ziele sie verfolgen. Und alles habe ich immer noch nicht verstanden. Trotzdem gut und Auftakt einer Trilogie, deren zweiten Teil es auch schon gibt.

  • nur mal laut gedacht

    Die Stadt Bochum verschlechtert ihr ÖPNV-Netz durch die Streichung von Buslinien. Die seien überwiegend nicht besonders stark ausgelastet, wie die WAZ aus der Beschlussvorlage zitiert, aber verbessern wird die Maßnahme den Ruf des öffentlichen Personennahverkehrs sicher nicht.

    Die WAZ weiter:

    „Insgesamt summieren sich die Einsparungen laut der Vorlage auf knapp 912.000 Euro im Jahr. 2025 hat die Bogestra knapp 95 Millionen Euro Verlust gemacht“

    Man spart also in Bochum (die Bogestra betreibt auch den öffentlichen Personennahverkehr in Witten und Gelsenkirchen) und im ersten Jahr 0,96 Prozent dieser Verluste ein. Das dürfte allenfalls symbolischen Charakter haben, wie ich im Social Network of Choice bereits schrieb, und könnte Anlass sein, zu erwägen, ob öffentlicher Personennahverkehr überhaupt in Kategorien wie Gewinn und Verlust gedacht werden sollte.

    Die Belehrung, dass das mit unseren Haushalten und der Finanzierung der Mobilität nun einmal so geregelt ist, wie es geregelt ist, folgte prompt, und zweifelsfrei muss man jetzt Antworten finden, aber …

    (nur mal laut gedacht)

    … wenn man ein Element der öffentlichen Daseinsvorsorge, das überwiegend schon nicht als besonders leistungsfähig angesehen wird, fortwährend als defizitär beschreibt und immer wieder neuem Spardruck aussetzt, perpetuiert man dann vielleicht ein Bild von Staat und Politik, welches auch zu Wahlergebnissen führt, wie wir sie jüngst wieder und in besonderem Maße beklagen?

    Müsste sich nicht doch vielleicht endlich mal die Politik der, nennen wir sie eben Mitte, von ihren ausgetretenen Pfaden des das ist nunmal so geregelt und des das haben wir schon immer so gemacht verabschieden und, nur als Beispiel, öffentliche Leistungen einfach – trotz Krise! – verbessern, anstatt sie zu verschlechtern?

    Zeugte das nicht von Gestaltungswillen und Kompetenz, von sozialer Politik für dich und, um im konkreten Beispiel zu bleiben, klimagerechter Verkehrspolitik?

  • Björk – fossora

    Das bislang letzte Studioalbum von Björk, womit diese Reihe, in der ich an jedem Monatsersten ein Björk-Album erwarb, endet. Sie wird fortgesetzt, soviel steht fest, mit Éliane Radigue.

    Fediverse reactions
  • so als ob es anders sein könnte

    Man kann die „Realität der Massenmedien“ deshalb nicht begreifen, wenn man ihre Aufgabe in der Bereitstellung zutreffender Informationen über die Welt sieht, und daran ihr Versagen, ihre Realitätsverzerrung, ihre Meinungsmanipulation mißt – so als ob es anders sein könnte.

    Luhmann, Niklas: Die Realität der Massenmedien. 2., erweiterte Auflage. Opladen: Westdeutscher Verlag 1996, S. 173 f.

  • Die ganze Bäckerei

    Wir machen uns als Linke überflüssig und überlassen das Feld den Faschist*innen, wenn wir die Idee aufgeben, normale Leute, die keinen Kontakt zur linken Szene haben, mitzunehmen.

    Etwas Besseres als den Untergang von Johanna Schellhagen

  • KI und Macht

    Künstliche Intelligenz verändere die Struktur von Macht, so die Interpretation der jüngsten und vielbeachteten Enzyklika Magnifica Humanitas des Papstes von René Tapia und Asanga Welikala.

    Wenn wir Politik als Handhabung der Frage verstehen, was wir mit Macht bewirken wollen (bspw. "Freiheit") und Demokratie als Umgang mit der Anschlussfrage, wer an der Beantwortung dieser Frage mitwirken soll (bspw. "alle Bürger"), dann weicht die Sozialtechnologie "KI" beiden Fragen aus, verunklart Zurechenbarkeit, verschleiert Präferenzen hinter Statistik, verunmöglicht Rechtsschutz und privatisiert die Öffentlichkeit.

  • because they can

    Every generation has the god-given right to rebel and thumb their nose at the business and prove everyone wrong. To use music and song to tell the story of what it truly means to grow up in their moment and go stylistically wherever the fuck they want, because they can.

    Thom Yorke of Radiohead hat einen Preis gewonnen und eine beachtliche Acceptance Speech hingelegt.

  • Björk – Vulnicura

    Das monatliche Björk-Album: Vulnicura erschien 2015 und hat eines der interessantesten Cover ihrer Diskografie. Ich bin sehr gespannt.