Es bleiben nur die mittleren Katastrophen, um den Kippeffekt zu verhindern, zu verschieben oder zu mildern. Wer nicht hören will, muss fühlen. Eigentlich ist alles andere ausgereizt. Wenn das, was die Nature-Autoren beschreiben, eine reelle Möglichkeit darstellt, dann landen wir bei der zynischen Feststellung: Wir brauchen dringend mehr Katastrophen. In der richtigen Dosierung.
Kategorie: Verlinkt
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Wir brauchen mehr Katastrophen | SozBlog
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Verlinkt: Selbstauskünfte leicht gemacht
Hier setzt die Idee von selbstauskunft.net an: Mit wenigen Klicks kann der User bei bislang 79 verschiedenen Auskunfteien eine Selbstauskunft zu beantragen. Im gleichen Atemzug wird auch ein Antrag auf Datenlöschung an Adresshändler mit versendet
Via netzpolitik.org
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Verlinkt: „was ich mir für 2012 von den Medien wünsche“
So lange den Leuten immer wieder vermittelt wird, das Leben mit Behinderung sei in erster Linie ein tragisches Schicksal eines Einzelnen, das die Lebens- und Leistungsqualität so massiv einschränkt, dass nichts anderes wichtiger wäre, wird es schwierig, behinderte Menschen als Bürger, Arbeitnehmer, Arbeitgeber oder Menschen mit gleichen Rechten anzusehen. Als normaler Teil der Gesellschaft eben.
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Verlinkt: The Social Graph is Neither (Pinboard Blog)
Warum das sog. soziale Netz an den trivialsten sozialen Alltagsphänomenen scheitert. Herausragend gut analysiert. Money quotes:
There’s no way to take a time-out from our social life and describe it to a computer without social consequences. […] The social graph wants to turn us back into third graders, laboriously spelling out just who is our fifth-best-friend. But there’s a reason we stopped doing that kind of thing in third grade!
Social networks exist to sell you crap. […] We have a name for the kind of person who collects a detailed, permanent dossier on everyone they interact with, with the intent of using it to manipulate others for personal advantage – we call that person a sociopath.
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Verlinkt: So wird Inklusion nicht funktionieren
Hamburg setzt nun also auch endlich EU- und Menschenrechte um und versucht, Kinder mit Behinderungen standardmäßig mit anderen Kindern gemeinsam zu unterrichten. Faktisch werden die Sonderschulen aufgelöst und die Lehrerinnen auf die Grund- und Stadtteilschulen verteilt. Also alles gut, denn es sei ja kein Sparmodell, wie auch die Bildungspolitikerinnen meiner Partei immer wieder sagen? Nein, gar nichts ist gut. Denn so wird es nicht funktionieren. Und das aus mehreren Gründen.
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Verlinkt: klotzen und kleckern – wirres.net, fachblog für irrelevanz
früher hatten häuser eindeutige funktionen (lager, kontore, mühlen, werkstätten, röstereien) und spiegelten ihre funktion nach aussen. was soll ein gebäude das menschen an schreibtischen stapelt ausdrücken? unsere gesellschaft braucht klötze um menschen an schreibtischen zu stapeln — und so sehen die städte dann auch aus.
via klotzen und kleckern – wirres.net, fachblog für irrelevanz.
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Verlinkt: Using Google Refine to Clean Messy Data
Google Refine (the program formerly known as Freebase Gridworks) is described by its creators as a “power tool for working with messy data” but could very well be advertised as “remedy for eye fatigue, migraines, depression, and other symptoms of prolonged data-cleaning.”
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Verlinkt: Die SPD und ihre innere Haltung zur Vorratsdatenspeicherung. Ein Lehrstück
Wie kann man einen Parteitag so hinbiegen, dass er richtig entscheidet? Warum sind sich innerparteiliche Demokratie und Antragskommissionen oft spinnefeind? Der schwelende Konflikt um die Vorratsdatenspeicherung ist ein Lehrstück darüber, wie Parteien von oben gelenkt werden.
via » Die SPD und ihre innere Haltung zur Vorratsdatenspeicherung. Ein Lehrstück Wolfgang Michal.
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Verlinkt: „lasst einfach Eure „Visuals“ zu hause“
Ich glaube, diese Welt wäre ein schönerer Ort, wenn weniger Musiker vor Leinwänden herumstünden, auf denen öde Grafiken, alberne Filmchen oder enervierende Schriftzüge zu sehen sind. Mir sagte nach einem Konzert der Band Caribou gar mal eine Bekannte: „Also, die Musik war ja ganz gut, aber die Visuals haben mir überhaupt nicht gefallen.“ Als Pink Floyd damals in den frühen Siebzigern auf Golgatha oder dem Ätna oder dem Kahlen Asten oder wo auch immer es war gespielt haben, flimmerten da im Hintergrund auch schon „Visuals“ herum? Nahm damals das augenwischerische Unheil seinen Lauf? Wer hat damit angefangen? Ich will Namen!
via F.A.Z.-Community.
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Verlinkt: Mitmachen: Stoppt ACTA!
Die einzelnen Bestimmungen des Texts sind so vage gehalten, dass sie Grundrechte eingeschränken und zu einer privatisierten Zensur im Internet führen werden. Das Abkommen schafft zudem neue strafrechtliche Sanktionen, die nicht nur erhebliche Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit, den Zugang zu Kultur und Datenschutz haben werden, sondern auch dem internationalen Handel schaden und Innovation lähmen werden.