• Jetzt kam die Mail zum Security incident von Interrail

    Although our investigation is still ongoing, our early review indicates that your personal data has been accessed, which may include: 

    • Identity information: first name, last name, date of birth, gender; 
    • Contact information: email address, home address, telephone number, if provided; 
    • Passport information: passport number, country of issue and expiration date (not including copies of the documents).

    Das – insbesondere der Zugang zu den Passdaten – ermöglicht Gezieltes „Spear Phishing“ und Social Engineering, Identitätsdiebstahl, Vertragsbetrug, Missbrauch der Passdaten, SIM-Swapping.

    Was ich nun tue oder erwäge: Täglich die Konten im Blick behalten, einen neuen Reisepass beantragen und den alten als ungültig markieren lassen, eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Internetwache erstatten und ggf. auch SCHUFA und Auskunfteien abfragen bzw. benachrichtigen.


    Eurail discloses data breach, unknown number of customers affected

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  • Gern geschaut: ‚Bowie – Der letzte Akt‘ bei Arte

    In seinem Dokumentarfilm zeichnet der britische Filmemacher Jonathan Stiasny das letzte kreative Kapitel eines der innovativsten Künstler der Musikgeschichte nach – zehn Jahre nach David Bowies Tod. „Bowie – Der letzte Akt“ zeigt den Jahrhundertkünstler, wie man ihn selten gesehen hat: verletzlich, witzig und absolut kompromisslos.

    Verfügbar bis zum 15/04/2026

    Mein Lieblingsalbum von Bowie ist Earthling. Da war ich 17, wir schauten permanent Musikfernsehen und Little Wonder war extrem cool und neu; irgendwo zwischen Nine Inch Nails und Radiohead.

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  • Pulsaren

    Komme ich zur Super-Nova, so ist er längst bei den Pulsaren.

    Max Frisch – Tagebuch 1966-1971

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  • Serbien 39C3

    Zu den Oppositionsparteien in Serbien hielten die Studierenden bewusst Abstand. Das hatte den Vorteil, dass die Bewegung sich sehr breit aufstellen konnte und auch nicht mit den oft unbeliebten Oppositionsparteien in Verbindung gebracht wurde.

    Die schreibt Krsto Lazarević in den aktuellen »Blättern«. Es ist sicher nicht eins zu eins übertragbar, aber auch hier wäre zu wünschen, dass Anliegen so wenig wie möglich im Parlament versanden.

    Gestern teilte ich einen Vortrag vom jüngsten CCC-Congress 39C3, in dem Rahel Becker and Anna Kassautzki („Zwei Ex-Insiderinnen aus Digitalausschuss und Bundestag“) unter dem Titel Power Cycles statt Burnout – Wie Einflussnahme nicht verpufft zu erklären versuchten, „wie politische Einflussnahme wirklich funktioniert“.

    Nach Betrachtung des Vortrags muss man konstatieren: Sie funktioniert nicht. Soll sie gar nicht. Repräsentation ist – in der Tat – Abschirmung. Wenn es um die in der Vortragsbeschreibung gestellt Frage geht, wie die Zivilgesellschaft ihre Energie dort einsetzt, wo sie wirklich Wirkung entfaltet, müsste man antworten: Abseits der Repräsentation und ihrer Parlamente.


    Titelbild: Left: Tsubame, barn swallow of carved wood, suspended from a length of green bamboo, made on the occasion of Shoryo-e, the Assembly of Sactified Ghosts, held in July of each year at Tennoji, an Osaka temple. 12 of these swallows decorate the hall; after the ceremony, people compete to take them home as charms to avert thunder. Right: noisemakers. (Volume 4, pg. 12), 1913. Unai no tomo. Aus dem Public Domain Image Archive.

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  • Europa gegen Amerika

    More leisure time, better health outcomes, greater equality and lower carbon emissions, all with broadly comparable productivity: Europeans can be proud of their model, argues Gabriel Zucman, director of the EU Tax Observatory.

    Le Monde: Gabriel Zucman, economist: ‚The idea of a sclerotic Europe facing a American El Dorado has little basis in fact‘

  • KI doch endlich für was gut

    Wolf Wofl Wlof Wlfo Wfol Wflo oWlf oWfl olWf olfW ofWl oflW lWof lWfo loWf lofW lfWo lfoW fWol fWlo foWl folW flWo floW
  • Installiert: Zen

    Gibt’s ja sogar für Linux: Mein Browser: Zen

    (Erwarte bei sowas irgendwie immer Mac-only)

  • Bowie, Kante

    Heute vor zehn Jahren erwarb ich das letzte Album von David Bowie: Blackstar. Es erschien an seinem 69. Geburtstag. Zwei Tage später starb er. Mehr als genügend Anlässe, um das Album mal wieder zu hören.

    Zuvor wies mich mein Musikabspieldings „Plex“ daran hin, dass vor einem Vierteljahrhundert das Album Zweilicht der Gruppe Kante erschien; schon längst ein Klassiker deutscher Independentmusik. Am bekanntesten ist sicher Die Summe der einzelnen Teile:

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  • Vibe Content Producing

    Inhalte entstehen je länger je mehr nicht primär (sic!) durch lineares Schreiben, sondern im Dialog mit der KI durch Prompting, Kuratieren, Remixing und Feintuning. Die kreative Arbeit verschiebt sich von der reinen Ausführung hin zur Content-Regie. Wer Inhalte produziert, wird weniger Autor:in im klassischen Sinn und mehr «Creative Operator» – jemand, der Wirkung, Stimmung, Tonalität, Kontext und Grenzen setzt und die KI in schnellen Iterationsschleifen zum Ergebnis führt.

    Ich lasse das mal hier so stehen, weil ich die Auffassung natürlich respektiere und auch spannend finde, aber sie auch für blühenden Unsinn halte. Oder anders: je mehr Leute das machen, desto besser für uns.

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