Wolf Witte

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Schlagwort: Peter Watts

  • Gelesen: Peter Watts – Blindsight

    Zu diesem Buch gibt es inzwischen einen von Fans produzierten Kurzfilm, es taucht fortwährend in den Bestenlisten auf Reddit auf, ich fand es beim ersten Durchgang gut (High Concept, nicht leicht zu lesen, aber sehr gut.), also las ich ein weiteres Mal Peter Watt’s Blindsight.

    … meine Güte ist das langweilig. Wenn man mit den Hard Scifi-Konzepten und Plot Twists vertraut ist, fällt umso mehr auf, wie viele Seiten mit fader Vorgeschichte, hölzernem Characterbuilding und umständlichen Beschreibungen von Umlaufbahnen verfüllt wurden.

    Für Blindsight gilt, was für die meiste Science Fiction gilt, die nicht von Ursula le Guin ist: hätte eine exzellente Kurzgeschichte sein können.

  • Gelesen: The Freeze-Frame Revolution

    Eine feine Novelle vom Hard Scifi Maestro Peter Watts.

  • Peter Watts – Echopraxia

    Die Forsetzung von Blindsight, erneut benannt nach einer merkwürdigen neurologischen Störung – und ein noch unzugänglicherer ‚Hard SciFi‘-Schinken.

    Eindrucksvoll ist, wie ein Buch einen hineinzieht, obwohl man (also: ich) über weite Teile überhaupt nicht versteht, warum die Leute gerade tun, was sie tun. War das gerade die Apokalypse? Warum fliegen die da hin und dann wieder zurück? Was genau macht der Mensch da in der Wüste?

    Watts jongliert erneut waghalsige Ideen über Posthumanismus und absolut fremdartige Aliens und schließt mit einem umfangreichen Anhang, in dem er diese Ideen wissenschaftlich (mit fast 150 Fußnoten!) herleitet. Wirklich eindrucksvoll. Und ich hoffe sehr, dass er diese Reihe fortsetzt.

  • Peter Watts – Blindsight

    Wenn ein Science Fiction-Roman einen Anhang samt Fußnoten hat, wo die Konzepte und Ideen wissenschaftlich erklärt werden, dann befindet man sich im allzu oft freudlosen Subgenre der Hard Science Fiction, in dem der Science-Anteil besonders groß und ausgetüftelt ist und die Fiction sich ihm unterzuordnen hat.

    Peter Watts gelingt mit Blindsight ein immens spannender Beitrag zu diesem Genre. Eine First Contact-Variation, in welcher das Alien nicht nur fremdartig aussieht, sondern sich auch so verhält. Während zum Beispiel das titelgebende Film-Alien unzweifelhaft feindselig ist, ist das in Blindsight lange Zeit überhaupt nicht klar. Garniert wird die Geschichte mit einer gehörigen Portion Transhumanismus und Meditationen über Bewusstsein, Intelligenz und Evolution. High Concept, nicht leicht zu lesen, aber sehr gut.