• The City & the City von China Miéville

    The City & the City ist eine grandiose Satire auf die Nation, ihren Nationalstaat, dessen Grenzen und deren unbedingte Wahrung und die ganze Absurdität dieses Konstruktes, die hier, in ein wahrhaft fantastisches Setting versetzt, auf die Spitze getrieben wird.

    Zugleich handelt es sich leider auch um eine Kriminalgeschichte, ein police procedural, und wieder einmal bestätigt sich, warum ich dieses Genre so wenig leiden kann. Schlussendlich nämlich gipfelt alles in einem epischen Infodump, wenn der Inspektor den Fall endlich durchschaut hat und dem Täter (und den Lesern) erklärt, was er wann wie warum getan hat.

    Dafür gäbe es einen Punkt Abzug, würde ich hier noch Punkte vergeben. Unter dem Strich bleibt aber, dass Die Stadt & Die Stadt eine der besten Miéville-Stories ist, die ich kenne.

  • Jhd Haus

  • Vor zwei Jahren

    Vor zwei Jahren

    Wandern gewesen. An der Ruhr nach Essen

  • Straßenverkehr

    Bei seltenen Einzeltaten mit ideologischem Hintergrund reagiert die Politik schnell mit Gesetzesänderungen und Verboten. Bei häufigen Taten, bei denen andere verletzt werden oder zu Tode kommen, nicht.

    Der Straßenverkehr ist ein Kriminalitätsschwerpunkt

  • 92 Lost

  • Manic Street Preachers

    Es gibt einen neuen Song der Manic Street Preachers, bei dem der Bassist singt. Das scheint früher schon vorgekommen zu sein, war mir aber nicht bekannt.

    Die Manics sah ich, das ließ sich leicht recherchieren, am 14. März 1999 im längst verschwundenen PC69 in Bielefeld. Sie tourten gerade mit dem Album This is my Truth, tell me yours, unter anderem mit dem grandiosen If You Tolerate This Your Children Will Be Next:

    So if I can shoot rabbits
    Then I can shoot fascists

  • Auto

    Vor acht Jahren fotografierte ich dieses Auto.

    Das war irgendwo in Berlin Moabit, wo wir zu jener Zeit wohnten und ich viel zu Fuß unterwegs war. Ich habe auch mehr fotografiert damals. Heute wirken alle Motive abgegriffen und uninteressant. Das, worum es geht, lässt sich ohnehin nicht abbilden. Obschon man das obige Fahrzeug vermutlich sogar nachhaltig deklarieren könnte. Instandhalten statt neu kaufen. Auch der opulent breite Gehweg, auf dem keinerlei E-Roller in Sichtweite ist und auf dem auch niemand parkt, fällt bei näherem Hinsehen auf.

  • Nostalgie

    Heute vor acht Jahren erwarb ich die Singles von Sun Ra, sicher eines meiner meistgehörten Alben der letzten Jahre. Tell Her To Come Home mit Little Mack ist Feuer:

  • Prinzregenttheater

    Heute war ich im Prinzregenttheater (Eigenschreibweise nach Wikikedia PRINZ REGENT THEATER, kurz PRT), welches kurioserweise in dem Gewerbegebiet gelegen ist, durch das ich immer zur Arbeit fahre. Wir schauten Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen von Thomas Bernhard und es war grandios. Seltsames Metatheater, welches ja beginnt mit Claus Peymann verlässt Bochum und geht als Burgtheaterdirektor nach Wien. Bochum, get it? Selbstvertändlich wurde Grönemeyer gespielt. Peymann und Beil hätten das sogar einmal selbst gespielt, erfahre ich.

    Heute gab es Kürbisrisotto – eine geniale Idee, zumal sie nicht von mir war, aber ich hatte alles dafür da. Wenn man nur aufhört, damit ständig diese fade Suppe zu kochen, ist Kürbis durchaus ein Gemüse mit Potenzial. Ein Gemüse, welches Potenzial aufweist. Eine Zutat, der man ihr Potenzial nicht absprechen kann. Ein nachgerade potenzielles Lebensmittel. Ein Lebensmittel folglich, dem immenses Potenzial innewohnt. Wir lernen: Kürbis hat Potenzial. Es wäre geradezu falsch, zu behaupten, Kürbis habe kein Potenzial.