Vor fast zehn Jahren wurde Niklas Luhmanns Zettelkasten in der Bielefelder Kunsthalle ausgestellt. Muss ich oft dran denken, weil die Zettelkasten-Technik – und mit ihr NL – jüngst in der Personal Knowledge Management-Szene sehr populär ist.






Vor fast zehn Jahren wurde Niklas Luhmanns Zettelkasten in der Bielefelder Kunsthalle ausgestellt. Muss ich oft dran denken, weil die Zettelkasten-Technik – und mit ihr NL – jüngst in der Personal Knowledge Management-Szene sehr populär ist.





The City & the City ist eine grandiose Satire auf die Nation, ihren Nationalstaat, dessen Grenzen und deren unbedingte Wahrung und die ganze Absurdität dieses Konstruktes, die hier, in ein wahrhaft fantastisches Setting versetzt, auf die Spitze getrieben wird.
Zugleich handelt es sich leider auch um eine Kriminalgeschichte, ein police procedural, und wieder einmal bestätigt sich, warum ich dieses Genre so wenig leiden kann. Schlussendlich nämlich gipfelt alles in einem epischen Infodump, wenn der Inspektor den Fall endlich durchschaut hat und dem Täter (und den Lesern) erklärt, was er wann wie warum getan hat.
Dafür gäbe es einen Punkt Abzug, würde ich hier noch Punkte vergeben. Unter dem Strich bleibt aber, dass Die Stadt & Die Stadt eine der besten Miéville-Stories ist, die ich kenne.
Bei seltenen Einzeltaten mit ideologischem Hintergrund reagiert die Politik schnell mit Gesetzesänderungen und Verboten. Bei häufigen Taten, bei denen andere verletzt werden oder zu Tode kommen, nicht.
Es gibt einen neuen Song der Manic Street Preachers, bei dem der Bassist singt. Das scheint früher schon vorgekommen zu sein, war mir aber nicht bekannt.
Die Manics sah ich, das ließ sich leicht recherchieren, am 14. März 1999 im längst verschwundenen PC69 in Bielefeld. Sie tourten gerade mit dem Album This is my Truth, tell me yours, unter anderem mit dem grandiosen If You Tolerate This Your Children Will Be Next:
So if I can shoot rabbits
Then I can shoot fascists
Vor acht Jahren fotografierte ich dieses Auto.

Das war irgendwo in Berlin Moabit, wo wir zu jener Zeit wohnten und ich viel zu Fuß unterwegs war. Ich habe auch mehr fotografiert damals. Heute wirken alle Motive abgegriffen und uninteressant. Das, worum es geht, lässt sich ohnehin nicht abbilden. Obschon man das obige Fahrzeug vermutlich sogar nachhaltig deklarieren könnte. Instandhalten statt neu kaufen. Auch der opulent breite Gehweg, auf dem keinerlei E-Roller in Sichtweite ist und auf dem auch niemand parkt, fällt bei näherem Hinsehen auf.
Heute vor acht Jahren erwarb ich die Singles von Sun Ra, sicher eines meiner meistgehörten Alben der letzten Jahre. Tell Her To Come Home mit Little Mack ist Feuer: