• Verlinkt: Mehr Verbieten!

    Aus Regulierungsperspektive ist interessant, dass das gesetzliche Verbot [..] in den meisten Fällen eine bürokratiearme Form der Regulierung ist.

    Stefan Kühl: Mehr Verbieten!

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  • fascists hate unions

    Remember that fascists hate unions, and one of the reasons why they’re winning is that union density is at an all time low.

    Thirty lonely but beautiful actions you can take right now which probably won’t magically catalyze a mass movement against Trump but that are still wildly important

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  • Niemals ’neutral‘ sein

    Der Papst sei sich seines Schweigens bewusst gewesen, so Wolf, er habe nicht aus Antisemitismus geschwiegen, sondern um seine Neutralität zu wahren.

    Der Perlentaucher zitiert aus der NZZ

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  • 1500 Seiten Buch ausgeliehen

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  • Nocturnes

    Dass Klassik solche Videos macht, wusste ich nicht. Kitschig, lasziv, dann android … das Wetter ist dort auch schön.

    Gefunden im Perlentaucher:

    Dorothea Walchshäusl porträtiert für die NZZ die Pianistin Alice Sara Ott, die gerade sämtliche Nocturnes von John Field eingespielt hat

    Das Album, Field: Complete Nocturnes, kommt jedenfalls in die Rotation.

  • 9. März 2025

    Nicht mehr zu warm, sondern nur noch warm, man passt sich ja an, zumal mit der Aussicht, dass sich die Temperaturen wieder normalisieren.

    Heute schien eine stadtteilweite Sonntagsruhe zu herrschen. Beim Spaziergang durch die Kleingartensiedlung wunderten wir ob der wenigen Menschen dort. Warum hat man einen Garten, wenn man selbst am Sonntag bei bestem Wetter nicht hingeht? Beim Bäcker war ich rekordverdächtig schnell wieder ‚raus. Auf dem Balkon herrschte von den Nachbargrundstücken her regelrecht unangemessene Ruhe. Waren alle woanders?

    Ich las heute Baal von Brecht zu Ende, wobei ich die letzten paar Szenen überblätterte. Ich verstand es nicht und verlor die Geduld. Das ist leider manchmal so, aber es ist nicht schlimm. Man muss Nachsicht gegen sich selbst üben.

    Jedenfalls fand ich beim anschließenden Nachlesen zu der Frage, worum es eigentlich ging, heraus, dass es eine BBC-Verfilmung des Stoffes mit David Bowie gab. Die Ausschnitte, die ich finde, haben alle eine spektakulär schlechte VHS-Qualität. Ein Hochgenuss:

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  • abracadabra

    Die von mir lange Zeit sträflich verkannte Lady Gaga hat was Neues gemacht und was soll ich sagen? Ich lieb’s:

    Mit guten Tanzszenen (Climax, Bande à part) und -videos (Beispiele sind Legion) kriegt man mich ja immer und das ist schon sehr, sehr cool. Und die Musik? Mir egal, bzw. warum zur Hölle nicht? Madonna fand ich auch schon Anfang der Neuziger heimlich und Ende der Neunziger offiziell cool. Das Gesamtkunstwerk Person, Musik, Video etc. ist vielleicht eines der anspruchsvollsten und Gaga kann’s einfach.

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  • 7. März 2025

    Heute morgen bin ich mit Mütze und Handschuhen zum Arzt geradelt, heute mittag musste ich mir dann den Schal vom Hals reißen und hätte am liebsten die Jacke ausgezogen, weil es so unsagbar warm ist. Ich komme sicher noch an den Punkt, an dem mir das zusagt, aber da bin ich noch nicht.

    Da labe ich mich doch gerne an den Fotos des Accounts Anemone Nemorosa bei Pixelfed.

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  • Stop making Sinn

    Als ich es im Januar endlich geschafft hatte, mich bei der Bibliothek der Ruhruni Bochum anzumelden (ein sehr einfacher Vorgang, bei dem einem freundlichstes Fachpersonal hilft), dieses Buch zu finden und auszuleihen, freute ich mich riesig.

    Prof. Dr. Rainer Schützeichel ist leider im Oktober 2023 verstorben. Bei dem Buch handelt es sich um die fundierteste Kritik der soziologischen Systemtheorie Niklas Luhmanns, die ich kenne. Es ist harte Kost, stellt an vielen Stellen aber auch einen innovativen Zugang zur Theorie her.

    Empfohlen hatte das Buch Stefan Schulz in einer seiner zahlreichen Podcastbeteiligungen, dessen jüngstes Buch Die Kinderwüste ich wiederum gerade zu lesen begonnen habe.

    Und Musik: Fennesz hat mit The Last Days of May ein hervorragendes Stück für das australische Label Longform Editions kreiert:

    Und Politik: Johannes Kuhn äußerst treffend:

    Mit der SPD erhalten CDU/CSU wohl einen Partner, der 2028 gegen Ende der Legislatur 26 von 30 Jahren regiert hätte. Die Sozialdemokratie in Deutschland ist bei sinkender Relevanz weiterhin vor allem eine Regierungsmaschine: Bis auf wenige soziale Punkte inhaltlich entkernt und auf eine überalterte Wählerschaft angewiesen. Letzteres verbindet sie auch mit der Union – genau wie das Festhalten an der Überzeugung, dass Deutschland auch im zweiten Viertel des 21. Jahrhunderts noch mit den Technologien der zweiten industriellen Revolution reüssieren kann.

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  • Fascism ALWAYS fails

    Fascism ALWAYS falls.

    Gefunden bei Dan Sinker, der über den Ku Klux Klan in den 1920er Jahren, wie mächtig er war und wie er niedergerungen wurde, schreibt.

    Ich denke auch, dass wir durch diese Phase jetzt durch müssen; mit dem Ziel, dass sie möglichst kurz, unblutig und mit möglichst wenig Leid einhergeht. Dafür muss das händeringende Besorgtsein und Angsthaben irgendwann auch ein Ende finden bzw. durch konstruktivere Formen ersetzt werden.

    Sherrilyn Ifill dazu:

    I have come to wonder whether these expressions of despair and surrender are really masking an irrational longing for a magical way out of this nightmare.

    Aber es wird niemand kommen, der alles wieder heile macht. Sie werden auch nicht plötzlich zur Vernunft kommen. Es kommt jetzt auf uns an.

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