Irgendwann 2010 wurde ich auf diese lettische Band und ihr prachtvolles Album mit dem oben genannten Titel gestoßen. Hört es, kauft es. Hört vor allem spēles ar tevi. Und dann nochmal… und nochmal…
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Der Untertan zitierend II
„…und des Ritters Klitzenzitz, der die Berliner roboten lehrte,…“
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Urbane Fiktionen
Der bestenfalls mittelmäßige Film ‚Dredd‘ hat mich mal wieder daran erinnert, wie sehr ich futuristische (und zumeist dystopische) Visionen von Städten mag. Ebenso wie in Blade Runner, Das fünfte Element, der planetenweiten Hauptstadt Coruscant aus Star Wars und natürlich Metropolis.
Städte sind die Zuspitzung einer komplett menschengemachten Umwelt und des vollständigen Ausschlusses der Natur. Totale Kultur, wenn man so will. Sie sind damit natürlich immer auch Motiv menschlicher und technologischer Hybris (deshalb ist die entsprechende Fiktion so oft dystopisch). Städte sind auch Ausdruck von Organisation, Struktur und Kontrolle (und vor allem deren Scheitern: wieder Dystopie).
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Souverän verlieren
Wollte Monika Simshäuser wirklich Schaden von der Partei abwenden, hätte sie ihr diese Berichterstattung ersparen und dennoch antreten sollen. Es ist zunehmend weniger zu ertragen, wie man sich nur noch gegenüber vorher gesicherten Mehrheiten und am liebsten ohne Gegenkandidaten zur Wahl stellen mag.
Eindrücke wie die vom zweistündigen „Beratungswirrwarr hinter verschlossenen Türen“ erhärten dann das Bild einer SPD, das bei uns längst alle Alarmglocken schrillen lassen sollte. Die Folge ist Ernüchterung.
















