Gelesen: ‚Beton‘ von Thomas Bernhard

Es geht natürlich nicht um diesen Inhalt, sondern um die Sprache und ihre Bewegung.

Dies notierte Siegfried Unseld 1982 über seinen ersten Lektüreeindruck, nachdem T.B. ihm das Manuskript von Beton aushändigte.

Dabei sollte es durchaus auch um den Inhalt gehen, denn dass erneut ein Mann mit einem Geistesprodukt ringt, wovon ihn erneut eine Frau (und – schon wieder: eine Schwester) abhält, weist schon gewisse Redundanzen gegenüber den Vorgängern auf.

Immerhin ist nicht nur die Sprache, sondern sind auch die leidenden Leiber hier in Bewegung und verlassen die österreichischen Wälder und Schluchten, reisen gar nach Mallorca!

Fediverse reactions