Kategorie: Verlinkt

  • Verlinkt: NOTES TOWARDS A THEORY OF THE MANARCHIST

    The Manarchist is the best activist. He knows this in his heart. The Manarchist proposes the most radical actions, articulates the most meaningful theories. He alone is enlightened. We all must read Adorno, but only the Manarchist understands him properly.

    NOTES TOWARDS A THEORY OF THE MANARCHIST beim Strike! Mag

  • Verlinkt: I Moved to Linux and It’s Even Better Than I Expected

    On a spring day in 2012, I shut down my MacBook Air for the last time. From then on, my primary computing environment — at least on a laptop computer — was GNU/Linux. I was abandoning, as much as possible, the proprietary, control-freakish environments that Apple and Microsoft have increasingly foisted on users of personal computers.

    I Moved to Linux and It’s Even Better Than I Expected

  • Der zweite Bundestags-Untersuchungsausschuss zum NSU hat sich konstituiert

    „Die Fragestellung des neuen Untersuchungsausschusses und das gängige Narrativ machen deutlich: Die Erzählung von mangelnder Vernetzung und Kompetenzstreitigkeiten zwischen den Behörden hat sich durchgesetzt. Doch sie erklärt nicht das Schweigen, Lügen, Vertuschen und Schreddern der Geheimdienste, mit dem schon der erste Ausschuss ständig konfrontiert war.“

    NSU-watch: Im hamsterrad

  • Kosmopoliten vs. Patrioten

    Vielleicht ist das sogar die entscheidende politische Polarisierung unserer Zeit: Kosmopoliten vs. Patrioten. In ganz Europa sortiert sich gerade die politische Landschaft entlang dieser Unterscheidung neu, quer durch alle Volksparteien, quer durch alle Nationen. Sie durchschneidet auch die alte Unterscheidung von Rechts und Links.

    Verfassungsblog: Einige Neujahrsbetrachtungen aus der Uckermark

  • Beyond Automation

    Johns Hopkins Magazine reports that Bustarret “has made a career out of knowing paper like other French people know wine.” Her ability to determine from a sheet’s texture, feel, and fibers when and where the paper was made is extremely valuable to historians and art authenticators. Maybe what she knows could be put in a database, and her analytical techniques could be automated. But in the meantime, she would have learned more.

    Eine verbreitete Utopie, die in Digitalien mit besonderer Lust am Untergang verbreitet wird, lautet, dass Computer bald sämtliche unserer Jobs ausüben werden. Dass das aller Wahrscheinlichkeit nach Quatsch ist nicht so kommen wird, schildern Thomas H. Davenport und Julia Kirby hier. Expertise lässt sich eben nicht so leicht digitalisieren, zumal, wenn sie realweltlich verankert ist (wie das Papier fühlen im obigen Zitat).

    Nun wird sich nicht jeder derartige Spezialfertigkeiten aneignen können. Der Text schildert fünf Strategien, wie wir mit den Maschinen werden konkurrieren können. Denn dass die „klüger“ werden und mehr und mehr kognitive Tätigkeiten ausüben können, streiten auch Davenport und Kirky nicht ab.

  • Links am Sonntag – 08. März ’15

    „Man kann als Band nicht immer nur dem Geld nachlaufen.“ | Kaput Mag – Frank Spilker von Die Sterne über das Geld verdienen mit Indierock: „Seitdem die Einnahmen in den Keller gehen, der Markt schrumpft, hat man verschiedene Phasen erlebt. Die erste war die Überfrachtung des Livemarkts. Weil alle sich überlegt haben, dass in Zeiten, in denen keine Cds mehr verkauft werden und mit Streams und Itunes-Verkäufen nichts verdient wird, sie on the road müssen. Das haben Bands und Veranstalter eine Zeit lang durchgehalten, bis das Publikum nicht mehr mitmachte, da in jeden Kaff jeden Tag eine Veranstaltung anstand.“

    Rettet den Markt vor dem Kapitalismus! – Ich. Heute. 10 vor 8.„Wer Kapitalismus nicht will, so wird behauptet, darf auch die „Marktwirtschaft“ nicht wollen, und für manche ist sogar schon der Tausch als solcher verdächtig.“

    Warum ich gegen die olympischen Spiele in Berlin bin – tautoko„Mit dem Erwerb einer Lizenz zur Ausrichtung der Spiele vom IOC tritt eine Stadtregierung gleichzeitig zahlreiche Rechte an das IOC und dessen Sponsoren ab. Öffentlicher Raum und persönliche Freiheitsrechte sind in der austragenden Stadt während der Spiele massiv eingeschränkt.“

  • Links am Sonntag – 11.01.15

    Islamisierung als Kampfbegriff « starke-meinungen.de„Die Parole von der „Islamisierung“ ist nicht bloß eine falsche Behauptung, nicht bloß eine Übertreibung. Sie ist der Versuch, die demokratische Ordnung, das „System“, zu delegitimieren, weil sie die „Islamisierung“ nicht stoppt oder sie gar fördert. So wurde die Parole von der „Verjudung“ von den Nazis verwendet.“

    Elf Thesen zu feministischem Aktivismus heute | Aus Liebe zur Freiheit„Politik ist heute nur noch in der ersten Person möglich, denn die repräsentative Politik ist kraftlos geworden. Deshalb ist die Zugehörigkeit zu Parteien oder Verbänden kein Ersatz für individuelle Beteiligung und Aktionismus.“

    Die Neunziger sind zurück„Geschichte wiederholt sich nicht. Sagen Historiker. Doch wenn man mal genauer hinschaut, gibt es Muster und Parallelen in der jetzigen xenophoben, islamophoben und rassistischen Debatte, die sehr an die Vorgänge am Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger Jahre erinnern.“

  • Links am Sonntag – 23. November 14

    I’m Terrified of My New TV: Why I’m Scared to Turn This Thing On — And You’d Be, Too„The TV boasts a “voice recognition” feature that allows viewers to control the screen with voice commands. But the service comes with a rather ominous warning: “Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive information, that information will be among the data captured and transmitted to a third party.” Got that? Don’t say personal or sensitive stuff in front of the TV.“

    Bitte keinen Journalismus | Mit anderen Worten„Früher hatte ich zwei Berufe: Werber und Journalist. Heute nur noch einen: Werber. Nicht weil ich kein Journalist mehr wäre. Sondern weil Journalismus immer mehr zur Werbung wird. Fünf Gründe dafür.“

    Erstaunlich unspektakulär | überschaubare Relevanz„Eine Belästigung ist alles, was ich mit einem Menschen mache, das ihn belästigt. Ich gebe anderen nicht vor, was sie belästigt, sondern ich muss sie fragen, und wenn sie es mir sagen, nehme ich es zur Kenntnis, und diskutiere nicht drüber, ob sie sich nicht vielleicht täuschen und in Wahrheit völlig unbelästigt sind.“

    Unsere Verfassungspflicht, Katholizismus auszuhalten„Verfassungsrecht bewährt sich dort, wo es darum geht, dem Anderen Anerkennung und Entfaltungsspielraum zu verschaffen, dem Anderen im Gegensatz zum Eigenen. Freiheit für das Eigene, für uns selbst und für das, was wir alle gut finden, ist billig zu haben. Aber das Andere, das von uns aus gesehen Außenliegende, das braucht robusten verfassungsrechtlichen Schutz, damit es nicht von uns passend gemacht und plattgewalzt und aus dem Weg geräumt wird, zu unserem eigenen Schaden. Das kann die Kunst sein, die wir nicht verstehen. Oder die Presse, die uns lästig wird. Oder die Wissenschaft, die unsere Gewissheiten erschüttert. Oder einfach mein kleines individuelles Ich mit meinen komischen Meinungen, Gewissensregungen, Intimitätswünschen. All das schützen wir, indem wir uns verfassungsrechtlich binden. Das Ergebnis ist eine Gesellschaft, in der lauter Sachen gedeihen, die uns fremd sind.“

    The Last Revolution of the Inter-Network  „At the conclusion of the last revolution, the 1% will pull the ladder up behind them. They’ll be satisfied that human labor is no longer required to sustain their world. Optimization will be complete. „

  • Links am Sonntag – 26. Oktober 14

    500beine | Studio Glumm„Schon Mitte der Achtzigerjahre dokterte Lonnie, vielseitig talentiert, an einem Groß-Roman, einem Sittengemälde mit dem ebenso treffenden wie bombastischen Arbeitstitel Der Patientenplanet.“

    Apple’s Health App: Where’s the Power?„The Health app is literally dangerous, specifically to people dealing with/in recovery from eating disorders and related obsessive-compulsive behaviors. Obsessive weight tracking and calorie counting are classic symptoms. These disorders literally kill people. A lot of people.“

    8 Ways ‘Liberal Democracies’ Are Structurally Violent„In order to experience Western society as generally non-violent you have to be in a very specific structural position. In simple terms, in order to buy this shit you really have to be a cisgender, heterosexual, middle class, white, male citizen of a Western country.“

    Weekend Read: The Imminent Decentralized Computing Revolution„A mega-trend is brewing that could make bureaucratic hierarchies, middlemen and gatekeepers everywhere obsolete including social networks, banks, stock exchanges, electronic voting systems and even governments. It’s called decentralized computing, and it could fundamentally transform the way we connect to and exchange value on the Internet.“

  • Links am Sonntag: 12. Oktober 2014

    Kollaps des Kaputtalismus„Und es mag verwundern oder nicht – die lebendigste und klügste neomarxistische Szene gibt es derzeit in den USA. Wobei diese Szene in zwei Gruppen zerfällt: In ältere marxistische Wissenschaftler wie den Wirtschaftsgeographen David Harvey, dessen aktualisierte Marx-Lektüre beispielsweise auf Youtube schon mehr als eine Viertelmillion Zuseher fand und der allein in den vergangenen sechs Jahren sechs Bücher herausgebracht hat; und in junge, hippe Linke um die linke Zeitschrift „Jacobin“ und Kulturjournale wie „n+1“, ein Kreis, deren prominentester Vertreter etwa der Starliterat Benjamin Kunkel ist, der vor zehn Jahren mit seinem Roman „Unentschlossen“ beinahe über Nacht zur literarischen Sensation wurde.“

    Notiz an mich: Lesen.

    [priv] Wir wollen doch alle nur dasselbe – „Die Menge der Menschen, die im Netz “leben” (abgegrenzt von denen, die es “nur” nutzen, es aber nicht als einen essentiellen Teil ihres sozialen Lebens wahrnehmen), ist bei weitem nicht nur auf persönlicher Ebene in diversen Zwistigkeiten und Kämpfen verstrickt, sondern auch politisch, gesellschaftlich nicht auf einer Linie.“

    Why people believe things you don’t believe „once you realize how difficult it is to identify your own incorrect beliefs you can better empathize with people on the fringe, because they are stuck in the same predicament. They are just as trapped in their own war rooms, most of the time unaware that the map they use is, as psychologist Daniel Gilbert once said, a representation and not a replica.“

    Das geht in eine ähnliche Richtung wie der immer noch beeindruckende Text „How Politics Makes Us Stupid„.

    Now, „Voyager“: in praise of the Trekkiest „Trek“ of all„On Voyager, female authority was assumed and unquestioned; women conveyed sexual power without shame and anger without guilt. Even more so than Buffy, which debuted two years later, it was the most feminist show in American TV history.“

    Ich fand Voyager damals ja eher doof, weil es nach DS9 einen Schritt zurück zum alten episodenhaften Erzählen darstellte. Außerdem fand ich den Kniff mit dem in den Delta(?)-Quadranten geschleudert werden ziemlich billig. Und die Crew blieb für meinen Geschmack auch nach der ersten Staffel ziemlich fad. Aus heutiger Sicht finde ich das, was der verlinkte Text beleuchtet aber sehr bemerkenswert.