Kategorie: Verlinkt

  • Sehr lang und lesenswert: Günter Dux im Gespräch mit Ulrich Bröckling und Axel T. Paul

    Günter Dux ist Begründer der historisch-genetischen Theorie der Gesellschaft, die er seit Ende der 1960er-Jahre systematisch ausgearbeitet hat. Sein im Hinblick auf Anspruch und Reichweite mit Niklas Luhmanns Systemtheorie und Jürgen Habermas’ Theorie des kommunikativen Handelns vergleichbares Forschungsprogramm umfasst zum einen eine Konstitutionstheorie des Sozialen, welche die Entstehung von Bewusstsein, Sinn und Kultur im Anschluss an naturale Bedingungen rekonstruiert. Zum anderen expliziert es eine Theorie der Geschichte, in der praktisch-soziale Anforderungen an die Lebensführung die Subjekte einerseits zur Fortentwicklung ihrer Denkformen nötigen und diese Denkformen andererseits den Rahmen ihres Welt- und Selbstverständnisses abstecken. Die von Dux behandelten Themen reichen von der Hominisation bis zur modernen Demokratie, von der neolithischen Ausbildung der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern bis zu den Glaubenskämpfen der Gegenwart, von der Genese des Zeitbegriffs bis zur historischen Entwicklung moralischer Kategorien.

  • Erstens zeigt sich im Falle von Ellwangen wieder einmal, dass es in der deutschen Öffentlichkeit offenbar ein großes Vertrauen in den Rechtsstaat und die Entscheidungspraxis von Behörden gibt, wenn das behördliche Ergebnis für die Schwächsten der Schwachen in der Gesellschaft negativ ausgeht.

    Via Verfassungsblog

  • To help Firefox users have more control of their data on Facebook, we’ve created the Facebook Container Extension.

    Quelle

  • It’s beyond strange that so many humans are clueless about how they should feed themselves. Every wild species on the planet knows how to do it; presumably ours did, too, before our oversized brains found new ways to complicate things. Now, we’re the only species that can be baffled about the “right” way to eat.

    The Last Conversation You’ll Ever Need to Have About Eating Right via vorspeisenplatte.de

    Darin: Ein klares Nein zu Cholera:

    Not everything that causes weight loss or apparent metabolic improvement in the short term is a good idea. Cholera, for instance, causes weight, blood sugar, and blood lipids to come down — that doesn’t mean you want it!

    Und: Ein schönes Plädoyer für die Bohne.

  • tip kick photo

    Bielefeld: sechs Punkte Abstand auf den oberen, fünf Punkte Abstand auf den unteren Relegationsplatz. Und zwar als Tabellenfünfter. Irre.

    2. Liga eng wie nie: Die Auflösung des Niemandslands

  • das muster ist immer das gleiche: die neuangekommenen werden als bedrohung angesehen, es gibt unzählige konflikte und spannungen, aber nach zwei, drei generationen wirkt der name schimanski plötzlich deutsch und die saint-patricks-parade in new-york ur-amerikanisch.

    wirres endlich mal wieder zu einem anderen Thema als home automation, nämlich das differenzierter ressentimieren mit dem tagesspiegel

  • The Culture, a fictional interstellar utopian society from author Iain M. Banks is being adapted for television for the first time, to come to life exclusively on Prime Video

    Quelle. Verflixt nochmal, muss ich mir doch wieder den Amazon-Kram anschaffen.

  • Im Fall von Martin Schulz hat man einen Kandidaten erst für angebliche Qualitäten gelobt, die er in Wahrheit nie hatte – und ihm das dann hinterher zum Vorwurf gemacht. Die Glaubwürdigkeit des Journalismus stärkt das nicht.

    Warum wir Journalisten den Schulz-Hype aufarbeiten müssen

  • verlinkt: Berlin und Japan

    Lukas Haffert beim Merkur über Orte als Symbole für Eliten und deren Kritik: Metropole des Populismus – Berlin als Totem der Elitenkritik:

    In den Partei- und Fraktionszentralen der Bonner Republik arbeiteten Parteisoldaten, die ein Leben in Bonn in Kauf nahmen, um Politik machen zu können. In den Partei- und Fraktionszentralen der Berliner Republik dagegen arbeiten Kosmopoliten, die Politik in Kauf nehmen, um in Berlin leben zu können.

    In dieser Hinsicht war die Bonner Republik in einer einzigartig günstigen Situation: Kein einziges führendes Medienhaus war in Bonn angesiedelt.


    Liberale Demokratien scheinen überall auf der Welt von innen infrage gestellt zu werden. Raji Steineck über die Lage in Japan: Verfassungsreform in Japan – Vorwärts in die autoritäre Vergangenheit?

    Am 5. Januar hat Japans Regie­rungs­chef Shinzō Abe in einer Pres­se­kon­fe­renz die Vorbe­rei­tung einer Verfas­sungs­re­form ganz oben auf die Agenda für dieses Jahr gesetzt. Im Zentrum steht die Ände­rung des Arti­kels 9, in dem Japan dem Krieg als Mittel der Politik grund­sätz­lich entsagt.