Kategorie: Verlinkt
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das muster ist immer das gleiche: die neuangekommenen werden als bedrohung angesehen, es gibt unzählige konflikte und spannungen, aber nach zwei, drei generationen wirkt der name schimanski plötzlich deutsch und die saint-patricks-parade in new-york ur-amerikanisch.
wirres endlich mal wieder zu einem anderen Thema als home automation, nämlich das differenzierter ressentimieren mit dem tagesspiegel
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The Culture, a fictional interstellar utopian society from author Iain M. Banks is being adapted for television for the first time, to come to life exclusively on Prime Video
Quelle. Verflixt nochmal, muss ich mir doch wieder den Amazon-Kram anschaffen.
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Im Fall von Martin Schulz hat man einen Kandidaten erst für angebliche Qualitäten gelobt, die er in Wahrheit nie hatte – und ihm das dann hinterher zum Vorwurf gemacht. Die Glaubwürdigkeit des Journalismus stärkt das nicht.
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verlinkt: Berlin und Japan
Lukas Haffert beim Merkur über Orte als Symbole für Eliten und deren Kritik: Metropole des Populismus – Berlin als Totem der Elitenkritik:
In den Partei- und Fraktionszentralen der Bonner Republik arbeiteten Parteisoldaten, die ein Leben in Bonn in Kauf nahmen, um Politik machen zu können. In den Partei- und Fraktionszentralen der Berliner Republik dagegen arbeiten Kosmopoliten, die Politik in Kauf nehmen, um in Berlin leben zu können.
In dieser Hinsicht war die Bonner Republik in einer einzigartig günstigen Situation: Kein einziges führendes Medienhaus war in Bonn angesiedelt.
Liberale Demokratien scheinen überall auf der Welt von innen infrage gestellt zu werden. Raji Steineck über die Lage in Japan: Verfassungsreform in Japan – Vorwärts in die autoritäre Vergangenheit?
Am 5. Januar hat Japans Regierungschef Shinzō Abe in einer Pressekonferenz die Vorbereitung einer Verfassungsreform ganz oben auf die Agenda für dieses Jahr gesetzt. Im Zentrum steht die Änderung des Artikels 9, in dem Japan dem Krieg als Mittel der Politik grundsätzlich entsagt.
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Verlinkt: Missverständnisse zur Blockchain
Missverständnis Nummer 6: Die Blockchain wird als eine egalitäre Technik vermarktet, die den kleinen Mann bevorzugt. Doch das ist sie nicht. Im Gegenteil. Sobald sich endlich eine Geschäftsidee findet, die tatsächlich nachhaltig Sinn ergibt, dann werden gerade die IT-Giganten wie Google, Facebook und Amazon sie in Windeseile übernehmen können. Sie haben Rechenkraft ohne Ende, Rechenzentren weltweit. Sie kontrollieren Hardware in unseren Wohnungen und Hosentaschen, die ihre Blockchain zur populärsten Blockchain aller Zeiten machen könnten. Dass sie es jedoch nicht tun, sollte den Enthusiasten zu denken geben.
Beim Notizblog wird ein haarsträubender Artikel der ARD zum Thema Blockchain zerpflückt. Das obige Argument finde ich besonders schlüssig. Auch ein Gedanke, den ich so noch nicht hatte.
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Twitter is where I go to get annoyed
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Staatsstreich, Irrationale und Fugen
Heute verlinke ich mal wieder ein paar Artikel:
Es könnte auch hier passieren – RiffReporter
Was wäre eigentlich, wenn in Deutschland eine autoritäre Partei wie die ungarische Fidesz oder die polnische PiS eine Mehrheit bekommt? Was könnte die mit ihrer Macht, ohne Staatsstreich und zumindest nominell im Rahmen der Verfassungsordnung, alles anstellen?
Demokratie unter Irrationalen – Republik
Constantin Seibt fasst in diesem sehr langen Text die Hauptströmung dessen, was man politische Psychologie nennen könnte, zusammen. Der von mir schon öfter zitierte/verlinkte Text How politics makes us stupid kommt auch vor.
Die Welt ist nicht aus den Fugen. Warum kommt es uns trotzdem so vor? – beim wort genommen
Auch schon mindestens einmal verlinkt und immer wieder lesenswert:
Wir halten fest: Es sind heute zwar mehr Menschen auf der Flucht als vor wenigen Jahren oder auch in den Neunzigern, aber nicht sehr viel mehr und das lässt sich zu sehr großen Teilen auf den Syrienkrieg zurückführen. Ein Krieg ist aber kein Trend.
Es gibt heute nicht mehr Kriege als vor einigen Jahren, und vor allem sind die Konflikte tendenziell weniger intensiv, in ihnen starben allgemein weniger Menschen als vor zehn oder zwanzig Jahren.
Die Zahl der Terroranschläge hat zwar enorm zugenommen, allerdings fast nur in einigen wenigen Staaten. Im Rest der Welt sind es nicht wirklich mehr geworden. Europa hat ähnliche Terrorwellen schon erlebt.
Auch wenn die dritte Demokratisierungswelle gebrandet ist – der Autoritarismus ist nicht konsequent auf dem Vormarsch, Demokratie nicht auf dem Rückzug.
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Nur wenige Studierende besitzen eine technische Expertise. Die jungen Leute sind allenfalls medienaffin nicht aber medienkompetent.
via piqd
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Mit dem NetzDG steht Heiko Maas in der Tradition eines berühmten sozialdemokratischen Vorgängers: des Reichsjustizministers Gustav Radbruch. Der hatte 1922, als der Bestand der Republik durch politische Radikalisierung, den Kapp-Lüttwitz-Putsch und eine Reihe von rechtsradikalen Attentaten aufs Äußerste bedroht schien, ein „Republikschutzgesetz“ durchgesetzt, das sich gegen rechte Hetzer und gewaltbereite Republikfeinde richtete.
Quelle: „Das #NetzDG: Ein Bumerang für Heiko Maas“ bei Wolfgang Michal