• Thomas Mann – Tagebücher 1918-1921

    Dieser Artikel hat mich dazu veranlasst, mich für Thomas Manns Tagebücher zu interessieren und die bislang höchst verlässliche Bochumer Stadtbibliothek hat sie tatsächlich alle. In den Jahren 1918/19 interessiert vor allem der historische Hintergrund, den Mann kommentiert, konkret die Revolution und alles, was sie in Gang setzt. Er hat gerade erst die Betrachtungen eines Unpolitischen…

  • Klaus Gietinger – November 1918

    Komplementär zu den Mann-Tagebüchern gelesen, weil es den Zeitraum ganz gut abzubilden schien. Tat es auch.

  • Musik gekauft: The Caretaker – Everywhere at the end of time

    Everywhere at the end of time by The Caretaker Drauf gestoßen bin ich beim Freitag: Everywhere At The End of Time beschreibt über sechs Alben, veröffentlicht zwischen 2016 und 2019 im Abstand von je exakt sechs Monaten, die fortschreitenden Stadien von Alzheimer und Demenz. Sehr elegisch auch die Kommentare bei Bandcamp: There has never before…

  • Iain M. Banks – The Player of Games

    Dieses Buch habe ich vor wenigen Jahren bereits gelesen, kann mich aber kaum daran erinnern. Das ist verblüffend, denn der zweite Band des Kultur-Zyklus von Iain M. Banks (das M. verwendete er wohl nur, wenn er Science Fiction schrieb) ist sehr sehr gut. Überhaupt ist die anarchische, flamboyante Kultur wohl das beste Space Opera-Setting, das…

  • Detjen/Steinbeis: Die Zauberlehrlinge

    Endlich Licht ins Dunkel um den sogenannten Rechtsbruch zu bringen, versprach ich mir von diesem Buch von Stephan Detjen (Deutschlandfunk) und Maximilian Steinbeis (Verfassungsblog) und ich wurde nicht enttäuscht. Die Autoren zeigen auf, wie dominant der Mythos vom Rechtsbruch seit 2015 in Deutschland ist. Zugleich führen sie durch die komplexen Rechtsstrukturen der Flüchtlingspolitik, die das…

  • Linda Nagata – The Bohr Maker

    Gekauft und gerne gelesen wegen dieser Passage der jüngsten Science Fiction und Fantasy-Rundschau des Standard: Hier kommt das richtige Buch für alle, die Space Operas im Stil von James Corey, Vernor Vinge oder Alastair Reynolds als das Nonplusultra der Science Fiction ansehen. Ganz besonders sogar Alastair Reynolds, denn dessen erfolgreicher „Revelation Space“-Zyklus wurde maßgeblich von…

  • Gewandert: Essen-Holthausen, Baldeneysee, Kruppwald, Essen-Werden

    Rund 16km überwiegend durch Wald und an Wasser, recht große Höhenunterschiede (wenn man brandenburgische Verhältnisse gewohnt ist), erstaunlich viel Natur. Eine Route des Hikeline-Wanderführers Ruhrgebiet. Die schönsten Wanderungen im Ruhrgebiet. Verlag Esterbauer 2018.

  • Peter Watts – Echopraxia

    Die Forsetzung von Blindsight, erneut benannt nach einer merkwürdigen neurologischen Störung – und ein noch unzugänglicherer ‚Hard SciFi‘-Schinken. Eindrucksvoll ist, wie ein Buch einen hineinzieht, obwohl man (also: ich) über weite Teile überhaupt nicht versteht, warum die Leute gerade tun, was sie tun. War das gerade die Apokalypse? Warum fliegen die da hin und dann…

  • Musik gekauft: Fontaines D.C. – Dogrel

    Dogrel by Fontaines D.C. Nachdem ich im Januar bereits die Vorabsingles gekauft habe, ist gestern das Album erschienen (Bandcamp-Link). Gerade der erste Durchlauf im Zug. Melodiöser Indiepunk mit sympatisch-irischem Akzent.

  • Gerhard Hauptmann – Die Ratten

    Als E-Book gelesen (mehr zum Anlass steht hier), daher kein Foto vom Titelbild. Ein Drama in fünf Akten, uraufgeführt 1911. Es spielt in einer Berliner Mietskaserne und es wird dermaßen breit berlinert, wie man es selbst in Berlin Alexanderplatz nicht zu lesen bekommt. Jetzt würde ich es am liebsten sofort aufgeführt sehen, aber in Bochum…