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Vibe Content Producing
Inhalte entstehen je länger je mehr nicht primär (sic!) durch lineares Schreiben, sondern im Dialog mit der KI durch Prompting, Kuratieren, Remixing und Feintuning. Die kreative Arbeit verschiebt sich von der reinen Ausführung hin zur Content-Regie. Wer Inhalte produziert, wird weniger Autor:in im klassischen Sinn und mehr «Creative Operator» – jemand, der Wirkung, Stimmung, Tonalität,…
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Gelesen: Emil Herz – Denk ich an Deutschland in der Nacht
Denk ich an Deutschland in der Nacht ist die Geschichte des Hauses Steg, eine fünf Generationen und zweihundert Jahre überspannende Saga, die jüdisches Leben in Deutschland, deutsche Geschichte aus Sicht deutscher Juden und jüdische Erfolge auf Gebieten wie Wissenschaft, Politik und natürlich Literatur in den Blick nimmt.
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Spaziergang am ersten Sonntag des Jahres
Schön ist, dass ich nicht nur binnen fünfzehn Minuten in der Innenstadt bin, sondern auch in bester Gegend.
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Nachrichten und Alltag
But then without those doors there did stand the lofty and enshrouded figure of the Lady Madeline of Usher (The Fall of the House of Usher) Nachrichten umfassen alle Informationen, was man auch ignorieren kann, weil man nicht betroffen ist. Wenn man betroffen ist, etwa durch Arbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit, Krankheit oder Tod, sind Nachrichten kein adäquater…
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»So: Start a blog«
And I think the fix, or at least part of it = going backwards to a technology we’ve largely abandoned: the blog, humble // archaic as it may seem. Such a great post: The Case for Blogging in the Ruins
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Gesehen: Warfare von Alex Garland
Kriegsführung ist der Einsatz von Körpern gemäß Strategie und Taktik. Schmerz, Leid und Tod sind eingepreist. Die Realität ist sicherlich noch schlimmer, aber schlicht nicht darstellbar.
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Gewöhnung
Das klingt lesenswert: Das Ende der Demokratie, vorgestellt von Gunnar Sohn: Der Titel klingt nach großem Schlussakkord, nach dem endgültigen Fall des Vorhangs. Thompson aber ist interessanter: Sie zeigt das Ende als Prozess, als schleichende Gewöhnung an Ausnahmezustände. Die schleichende Gewöhnung ist eine unterschätzte Gefahr, der es im nächsten Jahr besonders zu begegnen gilt.
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Musik im Jahr 2025
Der Satz Ich höre kaum noch neue Musik hat ein wenig den Klang von Wir schauen ja nicht mehr fern. Dabei liegt mir snobistisches Herabschauen fern, ich habe nur einfach keine Zeit: Musik wurde und wird zwischen den zahlreichen Medienarten und Zeitvertreiben zerrieben.
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Bücher im Jahr 2025
Zuletzt 2021 habe ich offenbar die Bücher des Jahres verbloggt, damals noch mit chicen Sternchenbewertungen. So diszipliniert war ich in diesem Jahr nicht, habe nicht alles verbloggt und werde hier vermutlich einige Titel vergessen haben. Sei es drum. Die einzige Science Fiction in diesem Jahr – neben der erneuten Lektüre von Peter Watts‘ Blindsight –…
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Filme im Jahr 2025
Lohnt sich bei meinem spärlichen Filmkonsum und meiner leichten Unterhaltbarkeit kaum, aber zum Zwecke der Vollständigkeit: Im Kino Sechsmal war ich in diesem Jahr in der Kinemathek (Superman sah ich dort sogar zweimal). Marvel ist inzwischen, was Filme betrifft, immerhin wieder hit and miss. Mehrmals saß ich dieses Jahr in leeren oder nahezu leeren Kinosälen.…