Bücher: Nemesis Games von James S. A. Corey 📚
Band 4 der The Expanse-Reihe. Die folgenden Bücher gehen über die TV-Serie hinaus. Das heißt, jetzt geht’s erst richtig los.
Bücher: Nemesis Games von James S. A. Corey 📚
Band 4 der The Expanse-Reihe. Die folgenden Bücher gehen über die TV-Serie hinaus. Das heißt, jetzt geht’s erst richtig los.
Schreibmaschinenideogramm (1954-1957) Aus: Gerhard Rühm, Visuelle Poesie. Innsbruck: Haymon, 1996, S. 29
Via lyrikzeitung.com

Linksliberale verwenden viel Energie darauf, sich Sorgen zu machen, dass jeder konservative Angriff beim Wähler verfangen könnte.
Ein Satz aus dem Essay ‚Amerika vor der letzten Wahl?‘ von Michael Tomasky, erschienen in den aktuellen Blättern, der mich an die panische Angst der linksliberalen vor dem Plan erinnert. Die Rechte hat einen Plan, eine Strategie, den und die sie minutiös verfolgt, und der und die allein deshalb aufgehen muss, weil er und sie existiert. Schließlich haben wir keinen Plan.
Den brauchen wir allerdings auch nicht, denn die kulturelle Hegemonie, nach der die Rechte strebt, haben wir in ihren Augen bereits. (Dass es die gar nicht gibt, werden sie vielleicht nie merken.)
Übersehen wird, dass der Plan wie alle Pläne häufiger scheitert, als er gelingt. Nur wird jedes Scheitern immer als Aufschub gelesen, die Anstrengung scheint einfach nicht zu enden. Das allerdings ist schlicht repräsentative Demokratie unter Bedingungen des (vermeintlichen) wirtschaftlichen Niedergangs.
Bücher: Lao Tzu: Tao Te Ching: A Book about the Way and the Power of the Way by Ursula K. Le Guin 📚
Gelesen und für O.K gefunden.
Wenn die anderen Parteien mehr als 80 Prozent auf sich vereinigen, machen sie nicht alles falsch. Wenn sie jedoch sukzessive an Stimmen verlieren, dann liegt das daran, dass sie zu viel versprechen, zu viele Phrasen dreschen, Entscheidungen unzureichend vorbereiten und begründen, zu wenig zwischen Haupt- und Nebenschauplätzen unterscheiden, sich zu oberflächlich mit den Erfolgsgründen ihres Hauptgegners AfD befassen, zu sehr auf Machterwerb statt auf Ideenwettbewerb ausgerichtet sind, zu einseitig als Apparate und Parteimaschinen und zu wenig als politisch „Bewegte“ agieren.
Angesichts der Sparmaßnahmen im Bundeshaushalt müssen offenbar zahlreiche Bahnprojekte zunächst zurückgestellt werden.
Wir schuldenbremsen uns so langsam zurück ins Spätmittelalter.
„That’s libertarians for you – anarchists who want police protection from their slaves.”
via kottke.org
Abwegige Vorstellung, ich weiss … Aber was wäre eigentlich, würden sich die Pitchfork autor:innen irgendein CMS installieren und einfach unter neuem Namen weiter über Musik schreiben? Gerne verbunden mit einem Crowdfunding für den Start.
Bücher: On Bullshit by Harry G. Frankfurt 📚
Auf knapp 50 Seiten entfaltet Harry G. Frankfurter seine Theorie vom Bullshit – dem größeren Feind der Wahrheit als es die Lüge ist. Denn der Lügner interessiert sich noch für die Wahrheit, schließlich sieht er sich gezwungen, von ihr abzuweichen. Den Bullshitter interessiert die Wahrheit nicht; ihn interessiert nur er selbst und sein Fortkommen.
Leicht ist es, Bullshit auf das verbreitete Bild von Politik, öffentlicher Meinung und ihre Extremist*Innen wie Trump, Meloni und dergleichen zu beziehen. Deutlich schwerer ist es, Bullshit auf jegliche öffentliche Kommunikation und alle, die in ihr arbeiten anzuwenden. Alle, die das tun, sollten Bullshit lesen.
Zum Abschluss von Bullshit legt Frankfurt dar, wie in der regelförmigen öffentlichen Kommunikation die Darstellung von Richtigkeit ersetzt wurde durch eine Darstellung von Aufrichtigkeit – der „aufrichtigen Darstellung seiner selbst“. Meine unmittelbare Assoziation – wenngleich nur stellvertretend für weite Teile der politischen Elite – war: Robert Habeck.