Wolf Witte

  • RSS neu konzipieren

    März 18, 2013

    Ich kann mich nur noch vage daran erinnern, wie ich – 2005 oder 2006? – das Konzept rss durchdrungen habe: frei flottierende Inhalte, losgelöst von Webseiten, deren Layouts und auch Urhebern(!), frei rekombinierbar, filterbar und in beliebiger Kombination durchsuchbar.

    Das Tool of Choice war seit jeher natürlich der Google Reader, den ich seit jeher nicht nur täglich, sondern quasi ständig nutze und zwar auch in beruflichen Zusammenhängen. Da bricht also richtig was weg, obgleich ich zuverlässig bin, dass sich mein setup komplett reproduzieren lässt.

    Worauf es aus meiner Sicht ankommt, ist, dass nicht nur der Versuch unternommen wird, eine ebenbürtige „App“ herzustellen, die den Reader möglichst vollumfänglich ersetzt, sondern, dass das Konzept rss bedeutend erleichtert wird. Denn die Tatsache, dass man es (bis heute) durchdringen können muss, ist ein Problem.

    Ich habe den ‚Mark all as read‘-Button bis heute nie angetastet. Feeds lesen hieß für mich immer mitten im Strom stehen und den Druck spüren. Anders als etwa bei Twitter, wo man vom Strom erdrückt würde, sich nur ans Ufer setzen und einen Zeh reinhalten kann. Ein neues rss muss den vollen Druck entfalten können, um zugleich vollkommen niederschwellig zu sein. Man muss Feeds so einfach abonnieren können, wie man Kram bei Facebook oder Twitter macht.

    Wer von Open Access spricht, muss aus meiner Sicht die freie Verfügbarkeit, rekombinierbarkeit, Möglichkeit zur Filterung, Durchsuchbarkeit und Einbettung in frei zu wählende Kontexte mitdenken. Der Überschuss an Möglichkeiten, der sich daraus ergibt, war für mich die befreiendste Erfahrung, die ich bis heute mit dem sog. Social Web machen konnte. Es ist schlichtweg fantastisch.

    März 18, 2013
  • Mal die deutsche wired lesen. Vor allem wg. des coolen Firefox-Superhelden-Covers

    März 17, 2013
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    März 17, 2013
  • Verlinkt: Protestbewegungen und Gesellschaftstheorie

    März 12, 2013

    Ohne Gesellschaftstheorie kann Empörung selten Kontinuität entwickeln. Doch der heute in vielen Empörungsgemeinschaften vorhandene Anti-Intellektualismus verhindert oft jede Anstrengung zur theoretischen Durchdringung der Verhältnisse oder empfindet derartige Versuche als unzulässige Einmischung oder Bevormundung.

    Via Wolfgang Michal: warum sind moderne Protestbewegungen so kurzatmig?

    März 12, 2013
  • Verlinkt: „Hunger ist organisiertes Verbrechen“

    Februar 28, 2013

    Seit Beginn dieses Jahrtausends gibt es keinen objektiven Nahrungsmittelmangel mehr. Jedes Kind, das gerade jetzt, wo wir reden, stirbt, wird ermordet.

    Aus einem Interview des „Standard“ mit Jean Ziegler | via Herzdamengeschichten

    Februar 28, 2013
  • Der Untertan zitierend

    Februar 27, 2013

    „er nickte schwerwiegend, als wüßte er manches.“

    Februar 27, 2013
  • Die Bibel

    Februar 13, 2013
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    Februar 13, 2013
  • Verlinkt: Straße der Sehnsucht

    Februar 8, 2013

    Und er liebte BILD-Schlagzeilen, die mit Harald Juhnke zu tun hatten. Die Wände waren zugeklebt mit vergilbten Seite 1-Aufmachern und Zeitungsausschnitten. ER KANN ES NICHT LASSEN! HARALD JUHNKE WIEDER VOLL! “Macht euch keine Sorgen um mich!” JUHNKE IN LOS ANGELES: ERST WACHMANN BELEIDIGT, DANN BESOFFEN VON BÜHNE GEKIPPT! “Ich hatte doch nur einen Piccolo vorher!”

    Via Glumm

    Februar 8, 2013
  • Große Erwartungen: beginne jetzt mit ‚Chew‘ Vol. 1

    Februar 8, 2013
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    Februar 8, 2013
  • Verlinkt: Angela Merkel in Davos: “Ich möchte, dass Sie meine Tanzkarte annehmen!”

    Februar 1, 2013

    Unterwerfung ist das Gebot der Stunde. Nur dann kann man auf dem Weltmarkt Führung beanspruchen. Angela Merkel formuliert damit – wie Wilhelm II. 1896 – den Übergang von der Europa- zur Weltpolitik.

    via Wolfgang Michal

    Februar 1, 2013
  • Evans the Death – Threads

    Januar 26, 2013
    https://www.youtube.com/watch?v=Cdk9x3CEca4

    Grandiose Stimme

    Januar 26, 2013
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