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Verlinkt: Angela Merkel in Davos: “Ich möchte, dass Sie meine Tanzkarte annehmen!”
Unterwerfung ist das Gebot der Stunde. Nur dann kann man auf dem Weltmarkt Führung beanspruchen. Angela Merkel formuliert damit – wie Wilhelm II. 1896 – den Übergang von der Europa- zur Weltpolitik.
via Wolfgang Michal
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Evans the Death – Threads
Grandiose Stimme
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Verlinkt: Lobbyisten im Wahlkampfstress
„Die Agentur Johanssen + Kretschmer will Lobbyisten helfen, auch im Wahljahr Einfluss auf die Parteien zu nehmen. Ihr Joint Venture „Super J+K“ berät zugleich die SPD.“
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Verlinkt: Sprache schafft Realität
„Jedoch scheint diese arrogante Naivität, mit der seit Sommer die Kandidatur Peer Steinbrücks gehandelt wird – vom Leak der Troika über die Honorardebatte, “Frauenfragen” bis hin zum letzten Interview – symptomatisch für die SPD zu sein. Diese gewisse Resistenz, sich mit externen Faktoren auseinander zu setzen, die nicht vorrangig auf der Agenda standen, zieht sich am Fall Steinbrück durch den gesamten Prozess hindurch.“
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„Steinbrück hat nicht gesagt, er will mehr Geld“
So Steffen Dobbert in der ZEIT. Stimmt. Er hat aber gesagt, dass Kanzler zu wenig verdienen. Und ich finde es naheliegend und geradezu folgerichtig, dass man Aussagen von jemandem, der Kanzler werden will, vor dem Hintergrund interpretiert, was er in diesem Land verändern will.
Schließlich erwarte ich auch, dass seine Aussagen zur sich weiter öffnenden Schere zwischen Arm und Reich (oder zur „sozialen Drift“ so meines Wissens Steinbrücks Wortwahl) im Falle eines Wahlsieges in konkrete Politik münden, die etwas dagegen tut – ohne dass jedesmal „ich fordere, dass…“ vorweg gesagt werden muss. In H. Schmidtscher Elder Statesman-Manier mal konsequenzlos seine Meinungen über dieses oder jenes zum besten geben, kann er ja machen. Aber um Himmels Willen nicht während einer Kanzlerkandidatur.



