Begonnen am 20. März, also habe ich rund sieben Monate für 1150 Seiten gebraucht. Dabei sind sind ca. 250 Notizen in Obsidian entstanden, was für meine Verhältnisse wenig ist; ich habe mich absichtlich gebremst. Die nun zu verlinken und in den Graphen einzubetten wird ein großer Spaß.
Und wozu das alles? Um Gesellschaft besser verstehen und beschreiben zu können natürlich. Ob das gelungen ist, wird die Zeit zeigen. Fünf Sternchen gibt es allein schon dafür, dass ich das Monstrum überhaupt durchgelesen habe.
Mehr Sound Design als bloßes Ambient-Rauschen; mitunter ertönen gar Streicher (Instrumente!). Eine sehr vielfältige Platte, die ich schon erworben habe, ehe der erste Probedurchlauf vorüber war – natürlich bei Bandcamp.
Bethan Kellough creates sound worlds that weave together instrumental materials, sound design and ambisonic field recordings. Her composition ‘Aven’ is based on a recording made in Iceland in 2015, which features the booming sound of underground geothermal activity escaping to the surface through a small shaft.
Die Fortsetzung von A Memory Called Empire und leider nicht so gut. Zuviel Prosa in einer sich eher im Schneckentempo fortbewegenden Story, auch das eindrucksvolle Worldbuilding des ersten Bandes wird hier eher stiefmütterlich behandelt, zuviele Entscheidungen des Imperiums Teixcalaan wirken erstaunlich abwegig – um nicht zu sagen: dumm.
Es bewahrheitet sich also, was Mehrteiler und Serien in der Fantastik allzuoft ausmacht: abnehmende Qualität. Daher besinne ich mich auf meinen Vorsatz zurück, nur noch in sich geschlossene Bücher des Genres zu lesen. Ausnahme natürlich: Die Culture.
Seit Jahrzehnten vorhergesagt, macht er sich langsam und mit zunehmender Dringlichkeit bemerkbar: Der demographische Wandel. Ich fand das Thema immer in gewisser Weise langweilig, weil das Geburtenraten und Alterung ja eher Randbedingungen der Gesellschaft als ein handhabbares politisches Problem sind.
Dabei wurde sicher auch immer auf die realen politischen Probleme hingewiesen, die sich aus diesem Wandel ergeben. Stefan Schulz, dessen Redaktionsschluss ich vor Jahren schon gerne gelesen habe, und dessen Podcastaktivitäten mich ebenfalls seit Jahren begleiten, tut das jedenfalls und zwar auf denkbar originelle Weise.
Es geht in diesem Buch nicht um die Rente, verspricht Schulz in der Einleitung, und er gibt auch niemandem Schuld. Er ergeht sich aber auch nicht in Predigten, wie ich sie noch aus der SPD kenne, wonach man das Älterwerden als „Schatz“ begreifen oder lediglich als Problem der Pflegeversicherung auffassen müsse. Zu den interessantesten Ideen, das nur als ein Beispiel von vielen, zählt für mich das Verschwinden der Jugend(kultur) resp. ihr Kolonisierung durch die Älteren.
Eine Space Opera, die zum größten Teil aus Diplomatie und politischer Intrige besteht? Shut up and take my money!
Dieses Buch ist so gut, dass ich ihm sogar verzeihe, dass es bereits eine Fortsetzung gibt (entgegen meiner Regel, keine Serien mehr zu lesen, weil sie im Verlauf einfach nie besser werden und so zeitraubend sind) auf die ich mich auch sehr freue.
Die Anreise gestaltete sich so, wie unsere Bahnreisen in den Urlaub immer sind: Pünktlich und stressfrei.
Von Wanne-Eickel bis Norddeich-Mole fährt ein Intercity, dann die recht eintönige Fahrt mit der Fähre, anschließend 1000 Meter Fußweg zur Ferienwohnung.
Gerade blicke ich vom geöffneten Fenster über Watt und Vogelschutzgebiet. Juist ist eine autofreie Insel. Gelegentlich ertönt leise das Geräusch von Radfahrenden, die am Deich entlang radeln. Herrlich.
If you’re anything like me, the more ambient music you listen to, the less and less you gravitate towards the lengthy drones the genre is often memed for—if I’m going to listen to some 20-minute track composed of nothing but synths and tape loops, it had better be pretty notably good. And upstate New York professor and researcher Douglas Tewksbury’s new record Brutes is just that. Made up of just two expansive pieces, these loops were recorded on gargantuan 60-foot reels of analog tape, then played through eight guitar amps at once.
Ich neige ja unverändert zu den lengthy drones und lasse mich von einer Professorenschaft und acht Gitarrenverstärkern nicht beeindrucken. Aber die zwei Stücke auf diesem Release sind in der Tat pretty notably good.