Kategorie: Verlinkt

  • Aus der Verweisstruktur des Netzes wird eine Extraktionslogik. Texte werden nicht mehr gelesen, sondern ausgebeutet, ihr Kontext verschwindet im Antwortformat.

    Leitmedium: Das drohende Ende von Open-Source-Projekten durch LLMs am Beispiel von Tailwind CSS

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  • Babylon 5 auf YouTube

    Thomas Gigold schreibt:

    Warner Bros. Discovery veröffentlicht ab sofort jede Woche eine Episode von Babylon 5 im englischsprachigen Original kostenfrei auf YouTube.

    Der Pilotfilm und die nachfolgenden ersten beiden Epsioden sind bereits online.

    Das war von kurzer Dauer. Der Pilotfilm ist weg, weitere Folgen finde ich nicht. Soviel dazu.

    Babylon 5 war in den Neunzigern ebenso sehr nachmittägliches Scifi-Serienvergnügen wie Star Trek. Ich bin gespannt, ob die Serie meinen Erinnerungen – und auch ihrem ausgezeichneten Ruf – standhält beziehungsweise entspricht.

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  • Anodyne for his love

    Mir ist das larmoyante Genörgel über KI-Content in Weblogs ja eher zuwider, aber wenn es um Bilder geht, macht es mir wirklich mehr Spaß, mir durch freies Assoziieren ein Bildchen aus dem Public Domain Image Archive (oder anderen freien Bilddatenbanken, die es sicher auch gibt) zu erklicken, als sich etwas generieren zu lassen.

    Das obige The Wave jedenfalls ist von W. T. Horton, aus dem Jahr 1898 und erschienen in A Book of Images, an dem Horton gemeinsam mit William Butler Yeats arbeitete.

    Es ist zu lesen, dass Horton von Yeats in der dritten und vierten Strophe von dessen Gedicht ‚All Souls’ Night‘ (Allerseelennacht) als Geist beschworen wird:

    Horton’s the first I call. He loved strange thought
    And knew that sweet extremity of pride
    That’s called platonic love,
    And that to such a pitch of passion wrought
    Nothing could bring him, when his lady died,
    Anodyne for his love.

    Als Geist beschworen zu werden, erscheint mir jedenfalls als lohnenswertes Ziel. Sicher werde ich in so manchem Trainingsdatensatz der Zukünfte herumspuken.

    William Butler Yeats:

    By Alice BoughtonWhyte’s, Public Domain, Link
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  • Angst und Kapitalismus

    I tend to think that most fears about A.I. are best understood as fears about capitalism.

    Transcript: Ezra Klein Interviews Ted Chiang

    Denn, so Chiang weiter, die meisten unserer Ängste, wenn es um Technologien geht, lassen sich am besten als Ängste vor der Art verstehen, wie der Kapitalismus sie gegen uns verwenden wird.

    Gedanken, die auf den ersten Blick klug wirken mögen (weshalb sie ja beispielsweise von Jason Kottke geteilt werden). Das erreicht der von mir sehr geschätzte Ted Chiang, indem er das Gefühl Angst dem gesellschaftlichen Großkonzept Kapitalismus gegenüberstellt. Das als Taschenspielertrick zu bezeichnen, mag zu weit führen, redlich finde ich es aber auch nicht – vom Technologiebegriff ganz zu schweigen. Podcasts, WordPress, Fediverse: alles Technologie.

    Ander gesagt: Den Satz „Angst vor der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist in Wahrheit Angst vor dem Sozialismus“ würde man aus guten Gründen für hochgradig albern halten.

  • Verlinkt: Claude Code Won’t Fix Your Life

    Every few years, a new tool launches that promises to solve the fundamental problem of being a disorganized person with too many ideas and not enough follow-through. The Getting Things Done revolution of the early 2000s spawned an entire ecosystem of apps and methodologies. Evernote was going to be the external hard drive for your mind. Roam Research would finally let you think in graphs instead of hierarchies. Notion would be the all-in-one workspace that replaced everything else. Obsidian (and yes, I use and love Obsidian, so lump me in there) would give you local-first ownership of your knowledge base.

    Und jede dieser Stufen habe ich mitgemacht, darum kann ich die Aussage von JA Westenberg bestätigen: ohne Friktion und ohne Mühe und ohne Überwindung entsteht nichts.

    Obsidian ist aber natürlich super ☺️

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  • »So: Start a blog«

    And I think the fix, or at least part of it = going backwards to a technology we’ve largely abandoned: the blog, humble // archaic as it may seem.

    Such a great post: The Case for Blogging in the Ruins

  • Verlinkt: „The Gesualdo Six“

    Sicher hörenswert:

    Das preisgekrönte englische Vokalensemble „The Gesualdo Six“ präsentiert die Contenance Angloise auf dem europäischen Kontinent in Vokalwerken von Gilles Binchois, Antoine Brumel, John Dunstaple, Guillaume Dufay, Loyset Compère, John Forest, Walter Frye, Jean Mouton, Adrian Willaert und William Byrd.

    Via Blütensthaub

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  • 2016. Der Zackenbarsch ist der Star im Riff

    “Ein Mann braucht zwei Hosen”, dozierte der Mitsubishi Boy, “und in einer muss Geld drin sein.”

    2016. Der Zackenbarsch ist der Star im Riff

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  • Schuldenbremsen

    Angesichts der Sparmaßnahmen im Bundeshaushalt müssen offenbar zahlreiche Bahnprojekte zunächst zurückgestellt werden.

    Deutschlandfunk

    Wir schuldenbremsen uns so langsam zurück ins Spätmittelalter.