Aus dem Perlentaucher: Der Bürgermeister von Bologna, Matteo Lepore, erklärt im FAS-Interview, wie er seine Stadt als „Gegengewicht zu Silicon Valley, Open AI und Chinas Digitalindustrien“ zu einer Technopole umbauen und damit die europäischen Demokratien stärken will. Warum Bologna?

„Hier befindet sich der europäische Höchstleistungsrechner Leonardo, der vom Konsortium Cineca betreut wird und komplexe wissenschaftliche Simulationen errechnen kann. Tecnopolo ist ein Ort für Quantencomputing und ein europäischer Hub für Künstliche Intelligenz, bei dem Projekt ‚Destination Earth‘ wird etwa ein digitaler Zwilling der Erde erstellt, um den Klimawandel zu simulieren. Schon in den 1990er-Jahren schuf Bologna das erste städtische Internetnetzwerk Italiens. Auf dieser Tradition aufbauend, entwickeln wir andere Systeme als im Silicon Valley, etwa den ‚Civic Digital Twin‘: eine offene Plattform zur Sammlung und zum Austausch von Daten mit Bürgern, Forschern und Unternehmen, die das Wissen und die demokratische Kontrolle stärkt.“

Auf nach Bologna!