Mit dem NetzDG steht Heiko Maas in der Tradition eines berühmten sozialdemokratischen Vorgängers: des Reichsjustizministers Gustav Radbruch. Der hatte 1922, als der Bestand der Republik durch politische Radikalisierung, den Kapp-Lüttwitz-Putsch und eine Reihe von rechtsradikalen Attentaten aufs Äußerste bedroht schien, ein „Republikschutzgesetz“ durchgesetzt, das sich gegen rechte Hetzer und gewaltbereite Republikfeinde richtete.

Quelle: „Das #NetzDG: Ein Bumerang für Heiko Maas“ bei Wolfgang Michal

Autor: Wolf Witte

Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit beim Bundesverband Druck und Medien (bvdm)