Postpunk, wohl sogar stilecht aus Brooklyn, mit Synths, die exakt so klingen, wie sie müssen. Vielleicht die Entdeckung dieses Jahres – gefunden wie so oft bei Monarchie und Alltag. Natürlich gekauft bei Bandcamp.
Und ich habe selten etwas für Coverversionen übrig, aber was die Band hier aus Gouge Away von den Pixies macht, sucht seinesgleichen. Habe ich für einen Dollar noch obendrauf gelegt:
Vor vielen Jahren habe ich nächtelang mit dem kostenlosen Tracker Jeskola Buzz gespielt. Und mit Fruity Loops. Und mit Cool Edit Pro. Aber vor allem mit Buzz. Die Software übte mit ihrer abstoßenden und nutzerfeindlichen UX schon immer einen anarchischen Reiz auf mich aus.
Irgendwann habe ich das Programm auf neueren Windows-Versionen nicht mehr zum Laufen bekommen, für Linux gab es sie nicht, der Entwickler hat dann wohl auch den Quellcode verloren oder ähnliches, jedenfalls habe ich es irgenwann aufgegeben, es überhaupt noch zum Laufen zu bekommen.
Bis neulich, als ich einen aktuellen(?) build ausprobierte und das gute alte Buzz-Interface (mit geringen Modernisierungen) vor mir hatte. Fühlt sich immer noch so an, ich hatte sogar die alten Keyboard-Shortcuts noch drauf (witzig: Je weniger ich drüber nachdenke, desto besser) und der schöne Ambient/Noise/Drone-Klang lässt sich immer noch gut damit schöpfen.
Buzz ist Entspannung pur. Die Kreation selbst noch mehr, als die so entstandenen Stücke. Ob die irgendwen außer mir überhaupt entspannen, weiß ich nicht, mir bereiten sie aber Freude. Heute klickte ich Kataster zusammen:
Each artist on this compilation come from a different part of the globe. Some of the works are created during the initial lockdown period, but some other titles are previously unreleased recordings.
Rabih Beaini’s Morphine Records has released a compilation raising funds for charities responding to last week’s explosions in Beirut. Via The Quietus, erworben bei Bandcamp.
Heute habe ich wieder audiovisuell experimentiert. Zunächst wurde mit dem schönen Tool Pixelsynth erneut ein Bild vertont. Warum? Weil es geht. Das sieht so aus:
Immerhin hat das alles so wenig Zeit in Anspruch genommen, dass wir heute Morgen bei angenehm bedecktem Himmel vier Stunden gewandert sind, nämlich meine neue Lieblingsroute über die Springorumtrasse nach Dahlhausen, von dort einem Wanderweg folgend zum Ruhrufer in Hattingen und dann durch das Weitmarer Holz nach Hause. Von den vielen Tieren, die wir gesehen haben, wurden abgebildet ein gerade fliehendes Reh und eine Schar Kanadagänse:
Ein nach dem ersten Hördurchgang sehr Zen-artiges Album, welches Kopfhörer oder zumindest Ruhe erfordert:
Vittoria Guindani is an Italian ‘non-musician’“interested in silence, soundscape and small sounds, which he creates with objects, loops and anything endowed with its own dust.”
Der Ambientblog erläutert den Albumtitel: ‚A Jisei is a Japanese ‘death poem’, “sometimes referred to as the last words, the last images or the last sounds before the farewell”.‚
Zudem die erste Bandcamp-Publikation, die ich nicht nur digital, sondern stofflich erworben habe. Das begleitende Büchlein/Booklet übt nämlich einen irrationalen Reiz auf mich aus.
Beste deutsche Stimme, toller Sound, Bandname nicht ganz so super wie bei Die Nerven, Messer & Co, aber man kann ja nicht alles haben. Kauf veranlasst durch diese Rezension. Natürlich erworben bei Bandcamp.