
Jeden Monat wird die Musiksammlung um ein weiteres Björk-Album vervollständigt. Natürlich gekauft bei Bandcamp.

Jeden Monat wird die Musiksammlung um ein weiteres Björk-Album vervollständigt. Natürlich gekauft bei Bandcamp.
Guck, die Dokumentation ‚Die Liebe frisst das Leben: Tobias Gruben, seine Lieder und Die Erde‘, über die ich vor sechs Jahren schrieb, gibt es jetzt bei YouTube in voller Länge:

Genau genommen vorbestellt, denn das Album erscheint am 29. Mai.

Am Ersten jeden Monats erwerbe ich ein weiteres Björk-Album – heute Medúlla. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dieses Album nie gehört habe, wegen der unterstellten Seltsamkeit. Umso gespannter bin ich.
Erstaunlich auch, dass ich damit lediglich die erste Hälfte von Björks bisherigem Output abschließe. Alles danach ist definitiv unbekannt:
| Jahr | Album |
|---|---|
| 1993 | Debut |
| 1995 | Post |
| 1997 | Homogenic |
| 2001 | Vespertine |
| 2004 | Medúlla |
| 2007 | Volta |
| 2011 | Biophilia |
| 2015 | Vulnicura |
| 2017 | Utopia |
| 2022 | Fossora |
Medúlla erwarb ich natürlich bei Bandcamp.
Meine Backup-Strategie war und ist genauso schlecht wie die aller anderen, aber dass ich alte Aufnahmen von mir hören, und in den Metadaten nachlesen kann, wann die entstanden sind, bereitet mir nicht wenig Freude.
Das hier überdauerte unter dem Namen buzz melody 2.wav die Dekaden und datiert auf den 20.3.2002 um 02 Uhr 43. Es ist nicht besonders gut, aber auch nicht desolat schlecht.
Als Waveform hat es eine sehr eigenwillige Gestalt:

Im selben Ordner gibt es einige mutmaßlich verwandte Fragmente, mit denen ich jetzt, fast ein Vierteljahrhundert später, etwas Neues probiere.

Im Zuge des Björk-Marathons erwarb ich nun Vespertine. Das Album erschien vor 25 Jahren, am 27. August 2001. Ich hatte es unmittelbar nach Erscheinen bereits auf CD. Die verkaufte ich offenbar oder verlor sie bei Umzügen. Es schien mir damals gegenüber den vorherigen Alben ein wenig nachzulassen. Ein Eindruck, den es zu revidieren gilt:

Eine Lounge, um in ihr zu chillen;
Kühlraum, grell, jede Ecke ausgeleuchtet:
Schlachthaus hört nie auf, Schlachthaus zu sein.
Das Blut in den Poren der Fugen versteinert.