Kategorie: Musik

  • Konzerte im Ruhrgebiet

    Gewalt hätte ich mir ja angeguckt, wäre das Konzert in der Zeche Carl nicht wegen zu geringem Zuspruch im Vorfeld abgesagt worden.
    Wasser auf meine Mühlen, dass man im Troglodyten-Ruhrgebiet zwar generischen Provinzstudentenpunk, der auf asi tut, und klischeetriefendsten Bauern-Metal von und für Ü40-Bandshirt-Spießer haben möchte und haben kann bis der Pathologe kommt, wirklich gute Musik und tatsächlich interessante Bands jetzt aber nicht so wirklich gefragt sind.

    Guter Rant drüben bei Krach und so … und leider wahr: Ich war seit meinem Umzug ins Ruhrgebiet 2019 so selten bei Konzerten, dass ich das an zwei Händen abzählen könnte. Zu Gewalt wäre ich aber bestimmt wahrscheinlich vielleicht gegangen.

    Direkt in Bochum scheint wirklich selten was zu sein, darüber hinaus bekomme ich es mangels Kenntnis selten mit, und falls ja, wäre meine Willenskraft, mich abends mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthinzubegeben und anschließend wieder zurück, sicher gering ausgeprägt.

    Aber das ist mein persönliches jämmerliches Problem, daher die Frage: Wo liest man von interessanten (interessanten!) Konzerten im Ruhrgebiet?

    Fediverse-Reaktionen
  • Björk – Utopia

    An jedem Monatsersten vervollständige ich meine Musiksammlung, derzeit mit dem Werk von Björk. Die jüngeren Björk-Alben erschließen sich mir nur langsam. Sie klingen homogener, aber eben auch gleichförmiger. Sollte die musikalische Innovationskraft wie bei den frühen Alben darinstecken, dann muss ich sie noch entdecken. Aber es wäre eher überraschend, müsste man sich Björk-Alben nicht erarbeiten. Ich freue mich jedenfalls darauf.

    Fediverse-Reaktionen
  • Olivia Rodrigo

    Die Popkritik stürzt sich auf „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love“, das neue, erneut mit dem Produzenten Dan Nigro entstandene Album der Popmusikerin Olivia Rodrigo. „Den Pop-Punk der vorherigen Alben haben die beiden verworfen und sich von New Wave und Dream Pop der Achtzigerjahre inspirieren lassen“, schreibt Inga Barthels im Tagesspiegel. Entstanden ist ein Konzeptalbum, auf dem sich alle Höhen und Tiefen einer Liebesbeziehung gemeinsam mit der Künstlerin durchleben lassen.

    Niemanden geringeren als Robert Smith von The Cure hat sich Rodrigo für einen gemeinsamen Song ins Studio geholt. „Vielleicht stehen da Vergangenheit und Zukunft der Rockmusik nebeneinander auf der Bühne“, mutmaßt Elisabeth Fleschutz in der FAS

    Efeu – Die Kulturrundschau vom 13.06.2026

  • Weiß zu gefallen: Cosey Mueller

    Der Sequencer ist ihr Knebel, die Stratocaster ihre Peitsche. Auf der Bühne ist Cosey Mueller eine Domina. Sie trägt Korsett, Lack-Minirock oder Hotpants, Netzstrümpfe, Lederstiefel, Lederjacke. Allein steht sie da, konzentriert. Hin und wieder steht sie am Keyboard, bei vielen Stücken spielt sie Gitarre. Cosey Mueller beherrscht und dirigiert die Menge durch ihre Präsenz und ihre treibende Musik.

    taz.de: Neuer Punk aus Berlin Angeschaltet, ausgeschaltet, ferngesteuert

  • Björk – Vulnicura

    Das monatliche Björk-Album: Vulnicura erschien 2015 und hat eines der interessantesten Cover ihrer Diskografie. Ich bin sehr gespannt.

  • Musik gekauft: Schimmel über Berlin – Eisenmund

    Ein perfektes Punk-Album, wie Vojin Saša Vukadinović in der Jungle World schwelgte? Auf jeden Fall ein hervorragendes, so dass ich bei Bandcamp mal wieder zum Vinyl griff.

  • Musik gekauft: Björk – Biophilia

    Jeden Monat wird die Musiksammlung um ein weiteres Björk-Album vervollständigt. Natürlich gekauft bei Bandcamp.

  • Tobias Gruben

    Guck, die Dokumentation ‚Die Liebe frisst das Leben: Tobias Gruben, seine Lieder und Die Erde‘, über die ich vor sechs Jahren schrieb, gibt es jetzt bei YouTube in voller Länge: