Kategorie: Musik
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Medúlla

Am Ersten jeden Monats erwerbe ich ein weiteres Björk-Album – heute Medúlla. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dieses Album nie gehört habe, wegen der unterstellten Seltsamkeit. Umso gespannter bin ich.
Erstaunlich auch, dass ich damit lediglich die erste Hälfte von Björks bisherigem Output abschließe. Alles danach ist definitiv unbekannt:
Jahr Album 1993 Debut 1995 Post 1997 Homogenic 2001 Vespertine 2004 Medúlla 2007 Volta 2011 Biophilia 2015 Vulnicura 2017 Utopia 2022 Fossora Medúlla erwarb ich natürlich bei Bandcamp.
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bzz mld 2
Meine Backup-Strategie war und ist genauso schlecht wie die aller anderen, aber dass ich alte Aufnahmen von mir hören, und in den Metadaten nachlesen kann, wann die entstanden sind, bereitet mir nicht wenig Freude.
Das hier überdauerte unter dem Namen buzz melody 2.wav die Dekaden und datiert auf den 20.3.2002 um 02 Uhr 43. Es ist nicht besonders gut, aber auch nicht desolat schlecht.
Als Waveform hat es eine sehr eigenwillige Gestalt:

Im selben Ordner gibt es einige mutmaßlich verwandte Fragmente, mit denen ich jetzt, fast ein Vierteljahrhundert später, etwas Neues probiere.
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Vespertine

Im Zuge des Björk-Marathons erwarb ich nun Vespertine. Das Album erschien vor 25 Jahren, am 27. August 2001. Ich hatte es unmittelbar nach Erscheinen bereits auf CD. Die verkaufte ich offenbar oder verlor sie bei Umzügen. Es schien mir damals gegenüber den vorherigen Alben ein wenig nachzulassen. Ein Eindruck, den es zu revidieren gilt:
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Stedelijk

Eine Lounge, um in ihr zu chillen;
Kühlraum, grell, jede Ecke ausgeleuchtet:
Schlachthaus hört nie auf, Schlachthaus zu sein.
Das Blut in den Poren der Fugen versteinert. -
Björk
Gerade stellte ich fest, dass ich nur (noch) Debut und Homogenic digital besitze. Da muss ich mal die CD-Stapel durchforsten, denn mindestens die Post besaß ich auch bereits.
In jedem Fall muss die Björk-Sammlung in diesem Jahr vervollständigt werden. Gibt’s schließlich auch alles bei Bandcamp. Die Sachen nach Vespertine habe ich aufgrund vermeintlicher Seltsamkeit zudem sträflich ignoriert. Das gilt es zu korrigieren.
Erscheinungsjahr Albumtitel 1993 Debut 1995 Post 1997 Homogenic 2001 Vespertine 2004 Medúlla 2007 Volta 2011 Biophilia 2015 Vulnicura 2017 Utopia 2022 Fossora -
Musik gekauft: Honora von Flea
Es ist ein Kuriosum, wie die einzelnen Instrumentalisten der Red Hot Chili Peppers so gut sind, während die Band in meinen Ohren
seit jeherseit Under The Bridge komplett uninteressant klingt.Schon seit Jahren macht John Frusciante interessante Soloalben. Heute stieß ich auf eine aktuelle Veröffentlichung des Bassisten Flea unter Beteiligung von Thom Yorke (sonst wäre sie mir wohl nicht aufgefallen). Das – ebenso wie die andere Vorabsingle A Plea – klingt sehr jazzig, virtuos, spielfreudig und cool:
Das Album Honora habe ich umgehend bei Bandcamp vorab erworben. Es erscheint am 27. März; das wird dann ein schöner Start in den Frühling.
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Gern geschaut: ‚Bowie – Der letzte Akt‘ bei Arte
In seinem Dokumentarfilm zeichnet der britische Filmemacher Jonathan Stiasny das letzte kreative Kapitel eines der innovativsten Künstler der Musikgeschichte nach – zehn Jahre nach David Bowies Tod. „Bowie – Der letzte Akt“ zeigt den Jahrhundertkünstler, wie man ihn selten gesehen hat: verletzlich, witzig und absolut kompromisslos.
Verfügbar bis zum 15/04/2026
Mein Lieblingsalbum von Bowie ist Earthling. Da war ich 17, wir schauten permanent Musikfernsehen und Little Wonder war extrem cool und neu; irgendwo zwischen Nine Inch Nails und Radiohead.
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Europa gegen Amerika
More leisure time, better health outcomes, greater equality and lower carbon emissions, all with broadly comparable productivity: Europeans can be proud of their model, argues Gabriel Zucman, director of the EU Tax Observatory.
