Beim Fragmente Magazin für nichts und wieder nichts. setzen sie Text in Spalten und man liest ihn trotzdem gern, interviewen Gewalt, Friends of Gas und Messer und machen schöne Fotos, zum Beispiel von Die Heiterkeit.

Außerdem bauen sie absichtlich lustige Fehlerchen in ihren Texten ein – so etwa unter dem Denkmantel oder Wirr teilten uns zum Beispiel mit Candelilla lange einen Proberaum.

Sehr sympathisch und zudem schön gestaltet. Nur leider kein RSS-Feed.

Oder mal ein Hörspiel (Dietmar Dath meets Mouse on Mars) #notizanmich

Zukunft ohne Menschen | „Die Abschaffung der Arten“ (01/12) von Dietmar Dath von Hörspiel Pool
https://player.fm/1nxSfW

500 Jahre in der Zukunft haben sprechende Tiere die Menschen verdrängt und stehen im Kampf mit Wesen zwischen Tier und Maschine. 12-teilige Hörspieladaption von Dietmar Daths Roman. // Mit Katja Bürkle, Paul Herwig, Katharina Marie Schubert, Julia Jentsch, Rainer Bock, Helmut Stange u.a. / Komposition: mouse on mars / Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen / BR 2011

Moabit durchzieht der Geruch von Alkoholfahnen und Hundekot. Der Verkehrslärm, der sie durchziehenden Nord-Süd-Verbindungen tönt durch das Armenhaus Berlins.

Aus der gleichen Facebook-Gruppe, in der bei jedem Bild von früher geschwärmt wird, wie schön es damals noch war.

No Nazi was ever a Holocaust denier

 This one, simple fact shows that everything the modern deniers try to claim is a post hoc contrivance. From 1945 onwards, thousands of Nazis were captured and hundreds tried for their part in the Holocaust and other crimes against humanity. They tried to pretend they were someone else, they tried to pretend they didn’t know what was happening, they tried to pretend they didn’t have as much to do with it as others, they tried to claim they were just following orders and they tried to justify it as „the kind of thing that happens in war“. But what not one of them ever did was deny it happened.

Die Quelle gibt es leider nicht mehr (Link) – das Argument gilt nach wie vor.

Skiurlaub in Klingenbrunn

Mein erster Winterurlaub und zudem mein erster Skiurlaub. Kurzfazit: Machen wir jetzt jedes Jahr.

Ich bin und bleibe Fan der Deutschen Bahn. Zwei siebenstündige Fahrten mit drei Umstiegen (Nürnberg – Plattlingen – Zwiesel) haben reibungslos und minutengenau gepasst. Schneller als mit dem Auto und entspannt ab dem Einsteigen.

Ab sofort bin ich außerdem Fan des Hotel Hochriegel in Klingenbrunn. Das Frühstück (unter anderem jeden Morgen zehn Laibe frisches Brot), das Abendessen (ich habe mein Lebtag noch nicht eine Woche lang so gut gegessen), der Service, die Freundlichkeit, das Bier von der Brauerei um die Ecke (Bayern halt), der Pool und erwähnte ich das Essen schon? Fantastisch – alles. Dass viele der weiteren Gäste schon zum x-ten Mal dort waren, spricht für sich.

Skifahren hielt ich bislang ja immer für einen absurden Extremsport, bin jetzt aber auch Fan – zumindest vom bodenständigen Langlauf. Strengt zwar an, kann man aber stundenlang machen, lernt sich schnell, tut nicht weh, wenn man fällt und man fährt durch herrliches Winter-Wunderland.