Verlinkt: Angela Merkel in Davos: “Ich möchte, dass Sie meine Tanzkarte annehmen!”

Unterwerfung ist das Gebot der Stunde. Nur dann kann man auf dem Weltmarkt Führung beanspruchen. Angela Merkel formuliert damit – wie Wilhelm II. 1896 – den Übergang von der Europa- zur Weltpolitik.

via Wolfgang Michal

Verlinkt: Sprache schafft Realität

„Jedoch scheint diese arrogante Naivität, mit der seit Sommer die Kandidatur Peer Steinbrücks gehandelt wird – vom Leak der Troika über die Honorardebatte, “Frauenfragen” bis hin zum letzten Interview – symptomatisch für die SPD zu sein. Diese gewisse Resistenz, sich mit externen Faktoren auseinander zu setzen, die nicht vorrangig auf der Agenda standen, zieht sich am Fall Steinbrück durch den gesamten Prozess hindurch.“

Sprache schafft Realität | frau-dingens.de

Ich sehe die Gefahr, daß wir mit unserer gebildeten Blickweise, die Politik abstrakt betrachtet und diskutiert, uns den Blick verstellen auf politische Fragestellungen und Betroffenheiten von Leuten, die sich den Luxus solcher Reflexion weder leisten können noch dazu in der Lage sind.

Felix Neumann in diesem Kommentar.

Rechenschaft

„Netzwerke haben zwar gegenüber starren Organisationen viele Vorteile, aber einen gravierenden Nachteil: Man kann sie nicht zur Rechenschaft ziehen.“

 via Semantik wirkt (!!!) | Sozialtheoristen

(Genau das ist auch das Problem mit all den dezentralen Facebook-Alternativen, an denen bislang (erfolglos) herumgeschraubt wird. Schon die Kritik an Facebook ist groß, aber auf die (den? das?) kann man zumindest mit dem Finger zeigen. Aber wie soll das laufen, wenn man sich bei einem von womöglich tausenden von Nodes – zudem privat betrieben – anmelden kann?)

BILD

„Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“

– Max Goldt über die BILD-Zeitung, Mein Nachbar und der Zynismus, in: Der Krapfen auf dem Sims, Alexander Fest Verlag, Berlin 2001, Seite 14 – via wikiquote.org