Verlinkt: Lieber die AfD im Bundestag als alle im Bundestag vertetenen Parteien auf AfD-Kurs

„Die AfD ist so lange kein Problem, wie die Union ausschließt, mit ihr zu koalieren. Und wenn sie es nicht mehr ausschließt, dann gibt es eben seit langer Zeit mal wieder einen Bundestagswahlkampf, bei dem es wirklich um was geht.“

Quelle: Lieber die AfD im Bundestag als alle im Bundestag vertetenen Parteien auf AfD-Kurs –

Verlinkt: Der AfD-Mann vom „Focus“ und sein rassistisches Fanal

Ich halte es nur für minimal zugespitzt zu sagen, dass der Großteil der Hitler-Merkel- und Hitler-Schäuble-Darstellungen auf Demonstrationen in Athen sich sehr direkt auf den „Focus“-Artikel von Michael Klonovsky zurückführen lassen. Dass ein Deutscher die mörderische Rassenlehre der Nazis ohne Widerspruch verbreiten kann, hat in Griechenland großes Entsetzen hervorgerufen.

Via Der AfD-Mann vom „Focus“ und sein rassistisches Fanal bei  ÜberMedien

Verlinkt: Soviet sci-fi: The future that never came

In a house that eerily recalls the aesthetic of Her—modernist on the outside, studiedly rustic and artisanal on the inside—a young woman agonizes over whether she is human or a machine. She is a clone, retrieved from a mysteriously abandoned orbital outpost by a space patrol ship and returned to th

Quelle: Soviet sci-fi: The future that never came · For Our Consideration · The A.V. Club

Verlinkt: Der Widerstand der Männersprache

Im vergangenen Jahr hat sich der Verband deutscher Schriftsteller (VS) umbenannt in Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Dem ging eine Abstimmung in allen Landesverbänden voraus. (Ich bin die Vorsitzende des VS Baden-Württemberg.) Etwa 60 Prozent der befragten Mitglieder waren dafür. Danach wurde das Ergebnis vehement von einigen, hauptsächlich Männern, infrage gestellt: Verhunzung der Sprache durch Umständlichkeit. Ich habe bei solchen Diskussionen stets geantwortet: “Dann nennen wir den Verband doch gleich Verband deutscher Schriftstellerinnen, da sind die Männer mit drin.”

Quelle: Der Widerstand der Männersprache (via

Verlinkt: Ein schrecklicher Tag für die SVP, ein grosser Tag für die Schweiz

Ein ganz unerwarteter Spieler tauchte in der politischen Arena auf. Eine neue Generation von parteilich ungebundenen, jungen, digital beschlagenen Leuten, die nicht auf der Links-rechts-Achse politisierten, sondern auf der fast schon vergessenen liberalen Linie

Quelle: Ein schrecklicher Tag für die SVP, ein grosser Tag für die Schweiz

Verlinkt: NOTES TOWARDS A THEORY OF THE MANARCHIST

The Manarchist is the best activist. He knows this in his heart. The Manarchist proposes the most radical actions, articulates the most meaningful theories. He alone is enlightened. We all must read Adorno, but only the Manarchist understands him properly.

NOTES TOWARDS A THEORY OF THE MANARCHIST beim Strike! Mag

Links am Sonntag – 23.06.13

Wenn schon digitale Gesellschaft, dann bitte richtig | Sozialtheoristen

„Die Politik – die eben mehr als nur einen freiwilligen Service anbietet – hat sich als Ansprechpartner für die Zivilbevölkerung, die im Digitalen dieselben Rechte einfordert, wie seit jeher für das Versenden von Briefen oder Besuche in einer Bibliothek beinah vollständig disqualifiziert.“

Tim O’Neill’s answer to The Holocaust: What are the most convincing bits of evidence which prove, beyond a shadow of doubt, that the Holocaust occurred? – Quora

Schon wieder eine tolle Antwort bei Quora. Das Argument schlechthin gegenüber Holocaustleugnern:

„No Nazi was ever a Holocaust denier. This one, simple fact shows that everything the modern deniers try to claim is a post hoc contrivance. From 1945 onwards, thousands of Nazis were captured and hundreds tried for their part in the Holocaust and other crimes against humanity. They tried to pretend they were someone else, they tried to pretend they didn’t know what was happening, they tried to pretend they didn’t have as much to do with it as others, they tried to claim they were just following orders and they tried to justify it as „the kind of thing that happens in war“. But what not one of them ever did was deny it happened.“

Raspberry Pi als Media Center – hirnrekorder

„Ich bin kürzlich zu einem Fernseher gekommen und sah mich in der Not, diesen zu bespielen. Ein günstiges Media Center sollte her und nach einigem hin und her entschied ich mich wegen kleinem Footprint, hoher Flexibilität und halbwegs geringen Ansprüchen, für einen Raspberry Pi und im Folgenden erzähle ich möglichst detailreich von meinem Setup, denn es läuft jetzt und ich bin verdammt zufrieden.“

Was man mit diesen Raspberry Pi Dingern alles machen kann. Glaube, ich brauche auch einen. Siehe auch:

Onion Pi – Convert a Raspberry Pi into a Anonymizing Tor Proxy, for easy anonymous internet browsing – Boing Boing

„Browse anonymously anywhere you go with the Onion Pi Tor proxy. This is fun weekend project that uses a Raspberry Pi, a USB WiFi adapter and Ethernet cable to create a small, low-power and portable privacy Pi.“

Für diesen Text bin ich aus der SPD ausgetreten

„Aber was genau erwarte ich von einem der Autoren des Instant-Klassikers des modernen Hetzjournalismus mit dem Titel „Verkauft doch eure Inseln, ihr Pleite-Griechen… und die Akropolis gleich mit!“ Doch, auch dieser Text ist von Kleine als einem von drei unterzeichnenden Autoren. Er enthält auch den Satz ‚Ihr kriegt Kohle. Wir kriegen Korfu.‘ Dieser Rolf Kleine ist jetzt Sprecher von Peer Steinbrück.“

Wir Naiven und der Big Data Brother

„Dabei sind die Geheimdienste, bei denen der Heiße und Kalte Krieg eigentlich nie zu Ende war, ein einziger Wiederspruch zu Demokratie. Sie sind von ihrer Verfasstheit institutionalisierte Verschwörungen, sie haben einen unaufhaltbaren Sammeltrieb. Sie lassen sich nicht durch Parlamente kontrollieren. Wie in Atomkraft schlummert in ihnen ein unkalkulierbares „Restrisiko“: Das des totalitären Staats.“

Ich finde, die Frage, ob wir noch Geheimdienste brauchen, sollte mal zur Diskussion gestellt werden. Zum Beispiel in der SPD.

The Great Dereliction – Umair Haque – Harvard Business Review 

„I’d like to advance a simple thesis: today’s leaders are failing on a grand, epic, global, historic scale — at precisely a time when leadership is sorely needed most. They’re failing me, everyone under the age of 35, and everyone worth less than about $50 million.“

Guter Rant. Eigentlich jeder Satz zitabel. Wobei ich die Führungsschwäche ja nicht an den Personen festmachen würde, sondern an den Organisationen. Andererseits traue ich den Schluss auch Haque zu, also wird er schon wissen, was er tut.