Verlinkt: Die Sehnsucht nach einer Leitkultur – Was CDU und CSU von der Diskussion über Leitbilder in Organisationen lernen könnten

Man mag „Multikulti“ gut oder schlecht finden – faktisch kommt es in Demokratien fast zwangsläufig zur Ausbildung sehr unterschiedlicher Kulturen.

Via Sozialtheoristen

Verlinkt: Taking Election Results like a Stoic

A Stoic response to an election gone wrong toes a delicate line: in one sense—though admittedly a technical one—an evil government is not a “bad” thing. Even the most corrupt and decrepit government lies outside the sphere of choice, and it is my virtue, resilience, and choices as a social actor going forward, not my country or my government, that really matter to my flourishing. In another sense, however, the potential outcomes of a poor government are terrible—especially for vulnerable populations, such as immigrants or the poor. No properly functioning philosophy is blind to this.

Via Euthyphroria

Verlinkt: Ist die US-Verfassung schuld am Aufstieg von Donald Trump? Ein Interview mit SANFORD LEVINSON

Die Verfassung ist so konstruiert, dass sie keine wirklich effektive Regierung ermöglicht, weil wir befürchteten, das würde Tyrannei zu einfach machen. Also, stattdessen haben wir dieses sozusagen byzantinische System der Gewaltenteilung und der Checks and Balances gewählt, das all diese Verwirrungen erzeugt.

Via Verfassungsblog 

Imaginative Anthropology: In Celebration of Ursula K. Le Guin

Ursula K. Le Guin was raised by an anthropologist and a writer. Not just any anthropologist: her father Alfred L. Kroeber, was the first person to earn a Ph.D. in anthropology in the United States, and after graduating from Columbia University he founded the first anthropology program at Berkeley.

via tor.com

Verlinkt: Höfliche Konter

Es braucht die argumentative Auseinandersetzung. Ein mehr oder weniger gelungenes Meme (»Haters gonna hate«, »You put the ass in Hass«) ist darauf keine Antwort. Schnippische, überhebliche Counterspeech, wie sie die Initiative »No Hate Speech« mit ihrer Memesammlung vorschlägt, bestätigt nur die Überzeugten beider Seiten. Sie läßt das geschlossene Weltbild und die Argumentation der Vereinfacherinnen und Populisten nur argumentförmiger, rationaler erscheinen.

Quelle: Höfliche Konter bei fxneumann

Verlinkt: Aufschrei der Normalitären: Zeigen die Österreichischen Präsidentschaftswahlen, wie eine neue Konfliktlinie entsteht?

Die althergebrachte Ordnung der Dinge gerät damit zum ersten Mal ernsthaft ins Wanken – eine Ordnung, die bisher hieß: der gesunde weiße Mann schafft an, hat das Sagen, gestaltet die Welt; die gesunde weiße Frau ist zu Diensten, wichtig, aber untergeordnet und vor allem verschieden; sexuelle Minderheiten gibt es nicht oder sie bleiben unsichtbar oder sie dienen dem Normalen; religiöse Minderheiten jenseits des Christentums gibt es seit dem Holocaust in West- und Mitteleuropa nicht mehr in nennenswerter Zahl; Kinder sind zu züchtigen und zur Ordnung zu erziehen; die Nicht-Weißen führen eine Randexistenz; auch um Behinderte kümmert man sich nicht.

All das ändert sich – für viele viel zu langsam, im historischen Vergleich aber sehr schnell. In dieser neuen Welt muss sich mit einem Mal zurechtfinden, wer eine ganz andere Welt gewohnt war und dazu eine symbolische Ordnung, die seit jeher die alte Normalität stabilisiert.

Quelle. Via

Verlinkt: Kulturpragmatismus

In Abgrenzung zu begeisterter Zukunftsgläubigkeit und resignierter Vergangenheitsverklärung zeichnet sich der Kulturpragmatismus durch die Fähigkeit aus, die eigene Bewertung der Welt und ihrer Entwicklung nicht so wichtig zu nehmen. Kulturpragmatiker sind neugierig, wo Pessimisten und Optimisten (so oder so) meinungsstark sind. Sie stellen die Frage nach einem grundlegenden Verstehen von Entwicklungen vor die eigene Einschätzung über deren Folgen. Denn sie glauben, dass die Welt (und das Verstehen ihrer Entwicklung) interessanter ist als die eigenen Meinungen und Bewertungen.

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Verlinkt: Lieber die AfD im Bundestag als alle im Bundestag vertetenen Parteien auf AfD-Kurs

„Die AfD ist so lange kein Problem, wie die Union ausschließt, mit ihr zu koalieren. Und wenn sie es nicht mehr ausschließt, dann gibt es eben seit langer Zeit mal wieder einen Bundestagswahlkampf, bei dem es wirklich um was geht.“

Quelle: Lieber die AfD im Bundestag als alle im Bundestag vertetenen Parteien auf AfD-Kurs –

Verlinkt: Der AfD-Mann vom „Focus“ und sein rassistisches Fanal

Ich halte es nur für minimal zugespitzt zu sagen, dass der Großteil der Hitler-Merkel- und Hitler-Schäuble-Darstellungen auf Demonstrationen in Athen sich sehr direkt auf den „Focus“-Artikel von Michael Klonovsky zurückführen lassen. Dass ein Deutscher die mörderische Rassenlehre der Nazis ohne Widerspruch verbreiten kann, hat in Griechenland großes Entsetzen hervorgerufen.

Via Der AfD-Mann vom „Focus“ und sein rassistisches Fanal bei  ÜberMedien