Verlinkt: Von der Internation zur Netion: Überlegungen zum Raum des Politischen und zur postdramatischen Opensourcokratie Postdramatiker

Zu den Kernfähigkeiten der immobilisierenden Internation gehörte es, Diskussionen dramatisch aufzubereiten, auf den binären Entscheidungspunkt zuzuspitzen und dann durch Entscheidung zu beenden. Die Vielfalt des Stimmen- und Erzählungsgewirrs ist nichts Neues. Die Internation führte nur einen Prozess ein, der eben die Grautöne in Schwarz/Weiß überführte und dann Schwarz oder Weiß, Schwarz oder Rot als Kernalternativen herausstellte. Diese Reduktion fand insbesondere über die möglichst öffentliche Debatte (in Parlamenten oder Massenmedien) statt.

via » Von der Internation zur Netion: Überlegungen zum Raum des Politischen und zur postdramatischen Opensourcokratie Postdramatiker.

Verlinkt: Die Roboter kommen

Das Zeitalter der quälenden Fraktionsdisziplin scheint überwunden. Doch es führt nicht zu der Feststellung, dass die Politiker jetzt wieder ihrem Gewissen überlassen werden. Genau im Gegenteil stellt sich die Frage, warum wir durch Liquid Feedback ferngesteuerte Politiker überhaupt noch brauchen. Es würde doch reichen, eine abgeschlossene Liquid Feedback Diskussion im Bundestag zu Protokoll zu geben und nach ihr zu handeln.

via Sozialtheoristen » Die Roboter kommen.

Verlinkt: Monarchie & Alltag – WHO’S THAT GRRRL? – Eine Einleitung zu RIOT GRRRL REVISITED

Riot Grrrl vollbrachte, was zuvor noch keiner popkulturellen Bewegung gelingen wollte, und transportierte feministische Issues in den Mainstream. Musik war plötzlich nicht nur Teil einer Bewegung, sondern führte sie sogar maßgeblich an. Zum ersten Mal in der Musikgeschichte waren Frauen die Anführerinnen einer popkulturellen Bewegung. Und zwar nicht als Einzelkämpferinnen, wie zuvor noch im Punk, sondern als Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Denn: Every Girl is a Riot Grrrl!

via Monarchie & Alltag – WHO’S THAT GRRRL? – Eine Einleitung zu RIOT GRRRL REVISITED – tazblogs.

Verlinkt: Dem Volk vertrauen

„Der 50-prozentige “freiwillige Verzicht” der Banken ist ein gigantischer Hoax. Die griechischen Staatsanleihen werden gehandelt, und sie wurden zuletzt zu Werten unterhalb von 40 Prozent ihres Nennwertes gehandelt. Gehandelt heißt: Von Banken verkauft und gekauft. Wer sie für 40 Prozent kauft und nun 50 Prozent durch unser Steuergeld garantiert bekommt, hat nicht freiwillig verzichtet, er bekommt vom Steuerzahler Geschenke.“

 

via Dem Volk vertrauen.

Verlinkt: Die Sehnsucht, wieder einmal neu anzufangen

„Dass dies nur geht, wenn alles andere auch geht, wenn die Züge rollen, die Versicherungsformulare ausgefüllt werden, Prüfungen abgehalten, Kranke behandelt und Predigten gehalten werden, wird großzügig übersehen.“

 

via Occupy-Bewegung: Die Sehnsucht, wieder einmal neu anzufangen.