Verlinkt: How to be a Stoic 

The first line of Epictetus’ manual of ethical advice, the Enchiridion—“Some things are in our control and others not”—made me feel that a weight was being lifted off my chest. For Epictetus, the only thing we can totally control, and therefore the only thing we should ever worry about, is our own judgment about what is good.

The New Yorker

Verlinkt: citation needed

Die erste Woche Trump war in einem Aspekt besonders erfolgreich: Er hat das Niveau der Debatte gesenkt. Habe ich früher vielleicht einmal pro Woche einen Hoax aus meinen Timelines getilgt, musste ich es in der vergangenen Woche gleich mehrfach täglich tun. Wurde das Visa Waiver-Programm für Deutsche aufgehoben? Nein. Hat Mike Pence behauptet, Frauen würden sich vergewaltigen lassen, wenn man ihnen dann Abtreibungen gewährt? Nein. Hat Trump in einem offiziellen Foto seine Hände vergrößern lassen? Wohl nicht, es spricht nichts dafür. Menschen die ich schätze, haben all das in sozialen Netzwerken verbreitet – und noch viel mehr.

Leider wahr. Und mich hat das veranlasst, bis auf Weiteres die twitter-apps von den mobilen Endgeräten zu tilgen.

Via Notizblog

Verlinkt: Taking Election Results like a Stoic

A Stoic response to an election gone wrong toes a delicate line: in one sense—though admittedly a technical one—an evil government is not a “bad” thing. Even the most corrupt and decrepit government lies outside the sphere of choice, and it is my virtue, resilience, and choices as a social actor going forward, not my country or my government, that really matter to my flourishing. In another sense, however, the potential outcomes of a poor government are terrible—especially for vulnerable populations, such as immigrants or the poor. No properly functioning philosophy is blind to this.

Via Euthyphroria

Verlinkt: Ist die US-Verfassung schuld am Aufstieg von Donald Trump? Ein Interview mit SANFORD LEVINSON

Die Verfassung ist so konstruiert, dass sie keine wirklich effektive Regierung ermöglicht, weil wir befürchteten, das würde Tyrannei zu einfach machen. Also, stattdessen haben wir dieses sozusagen byzantinische System der Gewaltenteilung und der Checks and Balances gewählt, das all diese Verwirrungen erzeugt.

Via Verfassungsblog 

Imaginative Anthropology: In Celebration of Ursula K. Le Guin

Ursula K. Le Guin was raised by an anthropologist and a writer. Not just any anthropologist: her father Alfred L. Kroeber, was the first person to earn a Ph.D. in anthropology in the United States, and after graduating from Columbia University he founded the first anthropology program at Berkeley.

via tor.com

Verlinkt: Höfliche Konter

Es braucht die argumentative Auseinandersetzung. Ein mehr oder weniger gelungenes Meme (»Haters gonna hate«, »You put the ass in Hass«) ist darauf keine Antwort. Schnippische, überhebliche Counterspeech, wie sie die Initiative »No Hate Speech« mit ihrer Memesammlung vorschlägt, bestätigt nur die Überzeugten beider Seiten. Sie läßt das geschlossene Weltbild und die Argumentation der Vereinfacherinnen und Populisten nur argumentförmiger, rationaler erscheinen.

Quelle: Höfliche Konter bei fxneumann

Verlinkt: Aufschrei der Normalitären: Zeigen die Österreichischen Präsidentschaftswahlen, wie eine neue Konfliktlinie entsteht?

Die althergebrachte Ordnung der Dinge gerät damit zum ersten Mal ernsthaft ins Wanken – eine Ordnung, die bisher hieß: der gesunde weiße Mann schafft an, hat das Sagen, gestaltet die Welt; die gesunde weiße Frau ist zu Diensten, wichtig, aber untergeordnet und vor allem verschieden; sexuelle Minderheiten gibt es nicht oder sie bleiben unsichtbar oder sie dienen dem Normalen; religiöse Minderheiten jenseits des Christentums gibt es seit dem Holocaust in West- und Mitteleuropa nicht mehr in nennenswerter Zahl; Kinder sind zu züchtigen und zur Ordnung zu erziehen; die Nicht-Weißen führen eine Randexistenz; auch um Behinderte kümmert man sich nicht.

All das ändert sich – für viele viel zu langsam, im historischen Vergleich aber sehr schnell. In dieser neuen Welt muss sich mit einem Mal zurechtfinden, wer eine ganz andere Welt gewohnt war und dazu eine symbolische Ordnung, die seit jeher die alte Normalität stabilisiert.

Quelle. Via

Verlinkt: Kulturpragmatismus

In Abgrenzung zu begeisterter Zukunftsgläubigkeit und resignierter Vergangenheitsverklärung zeichnet sich der Kulturpragmatismus durch die Fähigkeit aus, die eigene Bewertung der Welt und ihrer Entwicklung nicht so wichtig zu nehmen. Kulturpragmatiker sind neugierig, wo Pessimisten und Optimisten (so oder so) meinungsstark sind. Sie stellen die Frage nach einem grundlegenden Verstehen von Entwicklungen vor die eigene Einschätzung über deren Folgen. Denn sie glauben, dass die Welt (und das Verstehen ihrer Entwicklung) interessanter ist als die eigenen Meinungen und Bewertungen.

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