Gelesen: Vernor Vinge – A Fire Upon the Deep

Ein interessanter Kontrast zu der Science Fiction von Ursula Le Guin, die ich zuvor gelesen habe.

Während sie so wenig Aufwand wie nötig auf das World Building verwendet und anstelle dessen alles was sie hat in die Charaktere und die Geschichte investiert, stapelt Vernor Vinge Konzepte auf Konzepten und verfängt bei mir leider überhaupt nicht.

(Gelesen auf Empfehlung von tor.com)

Mal lesen: Navid Kermani: „Entlang den Gräben“. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan

Ein Plädoyer für Europa im Angesicht der blutigen Verwüstungen seiner Geschichte: Navid Kermani berichtet von einer Reise, die ihn von Köln bis nach Isfahan führte.

via faz.net

verlinkt: Berlin und Japan

Lukas Haffert beim Merkur über Orte als Symbole für Eliten und deren Kritik: Metropole des Populismus – Berlin als Totem der Elitenkritik:

In den Partei- und Fraktionszentralen der Bonner Republik arbeiteten Parteisoldaten, die ein Leben in Bonn in Kauf nahmen, um Politik machen zu können. In den Partei- und Fraktionszentralen der Berliner Republik dagegen arbeiten Kosmopoliten, die Politik in Kauf nehmen, um in Berlin leben zu können.

In dieser Hinsicht war die Bonner Republik in einer einzigartig günstigen Situation: Kein einziges führendes Medienhaus war in Bonn angesiedelt.


Liberale Demokratien scheinen überall auf der Welt von innen infrage gestellt zu werden. Raji Steineck über die Lage in Japan: Verfassungsreform in Japan – Vorwärts in die autoritäre Vergangenheit?

Am 5. Januar hat Japans Regie­rungs­chef Shinzō Abe in einer Pres­se­kon­fe­renz die Vorbe­rei­tung einer Verfas­sungs­re­form ganz oben auf die Agenda für dieses Jahr gesetzt. Im Zentrum steht die Ände­rung des Arti­kels 9, in dem Japan dem Krieg als Mittel der Politik grund­sätz­lich entsagt.